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Zu Gast im Hotel König Albert – Manja Kohl

Es ist immer wieder schön, wenn wir Besucher haben, die ihre Erfahrung im Hotel König Albert und in Bad Elster in Worte fassen. Vor kurzem war Manja Kohl, die Autorin des Modespitze Blog, bei uns zu Gast. Ihre Berichte lesen sich wunderbar und geben viele Anregungen, was man bei uns im Vogtland so alles erleben kann.

Wochenendauszeit im Hotel König Albert und der Soletherme in Bad Elster

Auf Entdeckungstour in Bad Elster

Wenn es draußen kühl ist…

Es ist nochmals ziemlich frisch geworden bei uns in Bad Elster. Typisch Aprilwetter, mal gibt es Schauer, mal scheint die Sonne. Doch gerade wenn es draußen etwas ungemütlich ist, kann man die Wellness-Oase, die sich an das Hotel König Albert anschließt, so richtig genießen. Was gibt es Schöneres, als die wohlig-warme Saunawelt auszuprobieren, seine Runden im tropischen Flair des Albert Bades zu ziehen oder schwerelos im Salzsee zu schweben? Das ist Urlaubsgefühl pur – ohne weit wegfliegen zu müssen! Da das Hotel König Albert einen direkten Übergang zur Soletherme hat, können unsere Gäste direkt im Bademantel von ihrem Zimmer zu den Anlagen der Sächsischen Staatsbäder GmbH gelangen. Zunächst erreicht man durch den Übergang in der ersten Etage die Soletherme mit ihren drei Becken, in denen man im Wasser mit unterschiedlichem Salzgehalt schweben kann. Wer sich nicht sofort in den Salzsee traut, der kann die Schwerelosigkeit im „Hutzn-Bad“ testen. Der Begriff bedeutet im vogtländischen Dialekt „plaudern“, das heißt, man kann in diesem Becken länger bleiben. Sauna-Liebhaber haben die Auswahl zwischen der Salz-, der Musikwinkel- und der Panorama-Sauna sowie der Moosmann-Sauna (mein besonderer Favorit!) und der Heißen Elster.
Wer die Swimmingpools nutzen will, der geht durch den Skywalk einfach weiter in das Albert Bad, wo sich früher die sächsischen Könige und ihr Hofstaat verwöhnen ließen. Hier kann man sich treiben lassen, sportlich im Strömungskanal schwimmen oder die Muskeln durch Massagedüsen lockern lassen. Ein Vorgeschmack auf den Sommer und Sonne, Strand und Meer!

An Ostern zur Osterburg

Im Vogtland gibt es die Osterburg. Sie liegt rund 75 Kilometer nördlich von Bad Elster in Weida. Das Land der Vögte dort hieß früher Ost- bzw. Osterland und seit mehr als 300 Jahren wird die Anlage Osterburg genannt. Heutzutage macht sie ihrem Namen alle Ehre und putzt sich an Ostern entsprechend heraus. Kurz vor den Feiertagen haben die Kleinen ihren großen Auftritt: Fleißig haben sie im Kindergarten und in der Schule Ostereier bemalt, mit denen sie am Gründonnerstag den Brunnen der Osterburg schmücken. Hühner, Küken und Hasen laufen im Burggarten umher und verbreiten österliche Stimmung. Am Samstag und Ostersonntag gibt es einen Markt mit vielen Ständen, an denen man Blumen, Süßigkeiten, Dekomaterialien und Geschenke – alles, was man für ein schönes Osternest benötigt – erwerben kann. Der Osterpfad ist in diesem Jahr noch bis nächsten Sonntag (23. April 2017) geöffnet. So lange werden übrigens auch noch die Ausstellungen von Andreas Claviez „Aqua tempus“ und von Ilona Schlupeck „Holz-Art“ in der Burg gezeigt. Die Werke der Holzbildhauerin kenne ich noch nicht, aber einige Bilder von Andreas Claviez habe ich vor einigen Monaten in der KunstWandelhalle hier in Bad Elster gesehen – es ist faszinierend wie er die Macht des Wassers und Meeres auf die Leinwand bannt…

Im Oldtimer durchs Land

Immer wenn Hans-Joachim Konz vor dem Eingang des Hotel König Albert in Bad Elster vorfährt, erregt er die volle Aufmerksamkeit. Das heißt, alle Augen sind nicht direkt auf ihn, sondern vielmehr auf seinen fahrbaren Untersatz gerichtet: Der gebürtige Rheinländer, der heute in Plauen lebt, steigt aus einem englischen Oldtimer, den es nur ganz selten gibt. Das Fahrzeug ist ein Landaulet der Marke Fleur de Lys. 50 bis 60 Stundenkilometer fährt der Wagen, von dem der britischen Automobil-Hersteller nur fünf Stück fertigte. Hans-Joachim Konz hat ihn nach langem Suchen gefunden und aufwändig restaurieren lassen. Doch auch nach der Wiederherstellung des guten Stücks, hatte der Oldtimerfan viel damit zu tun: Er musste quer durch Deutschland reisen, um die Zulassung für die verschiedenen Autoteile zu erhalten. „Die Messing-Lampen, die nicht höhenverstellbar sind, wurden in Dresden zugelassen, den TÜV erhielt das Fahrzeug in Nürnberg“, erzählte mir Herr Konz. Selbstverständlich kann er mit dem Oldie auch nicht einfach durch eine Waschanlage fahren, sondern reinigt den Wagen wie anno dazumal mit Wasser und Schwamm und poliert danach die Messingbeschläge. Wenn diese dann in der Sonne glänzen, rückt sich Herr Konz die Schiebermütze zurecht und hält die Türen für Gäste des Hotel König Albert auf. Sie nehmen im edel mit Leder, Holz und Samt sowie Sicherheitsgurten ausgestatteten Innenraum Platz und lassen sich mit der Hotel-König-Albert-Kutsche durch Bad Elster und das Vogtland chauffieren. Ein geniales Vergnügen, das einem die Aufmerksamkeit von Passanten sichert!