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Rhododendron-Blüte in Bad Elster

Wer im Mai nach Bad Elster kommt, der kann sich an einer wunderbaren Blumenpracht erfreuen: die Rhododendronbüsche, die überall angepflanzt sind, zaubern bunte Farbkleckse in das saftige Grün der Parkanlagen. Hier ein sattes Pink, dort ein strahlendes Weiß, ein knalliges Gelb und ein zartes Violett. Zum Höhepunkt der Blütezeit fühlt man sich, als würde man sich auf der überdimensionalen Palette eines Malers befinden – ein Meer von Farben rund um sich… Wenn ich morgens zum Hotel König Albert spaziere, muss ich nun immer einige Minuten mehr einplanen, denn oft bleibe ich stehen, schaue die Knospen, die gerade im Aufbrechen sind, an und mache alle paar Meter ein Foto 🙂
Dieses Jahr habe ich mir zwei Rhododendren für den Balkon gekauft – sie sind natürlich im Vergleich zu den uralten Gewächsen im Kurpark (manche gedeihen hier schon seit über 100 Jahren) noch sehr klein. Ein Stock blüht bereits, beim zweiten sind die Knospen noch geschlossen. Beim Aussuchen im Gartencenter muss man übrigens darauf achten, welche Farbe auf den Töpfen angegeben ist, denn die Knospenfarbe täuscht – aus roten Knospen werden später pinkfarbene Blüten, rosa Knospen entfalten sich zu weißen Schönheiten. Ich hoffe, meine Pflanzen entwickeln sich wie ihre großen Vorbilder, denn sie sind wohl in der Pflege etwas heikel. Man sollte sie beispielsweise am besten nur mit Regenwasser gießen, da sie kein kalkhaltiges Wasser mögen. Sie benötigen humushaltige Erde und eine gleichmäßige Boden- und Luftfeuchtigkeit. Sehr viele hilfreiche Infos habe ich bei der Deutschen Rhododendron-Gesellschaft gefunden. Und den einen oder anderen Tipp werde ich mir von den Gärtnern in Bad Elster holen 🙂

Hotel-Potato statt Couch-Potato

Sie hat eine rote Schale und einen gelben Kern, kocht mehlig und schmeckt leicht nussig – die König-Albert-Kartoffel. Seit ein paar Tagen ist sie unter der Erde und wir hoffen darauf, die speziell für das Hotel König Albert in Bad Elster gezüchtete Knolle im Frühherbst ernten zu können. Wie kam es dazu, dass wir eine eigene Kartoffel haben? Dazu muss man wissen, dass das Vogtland und der Kartoffelanbau sehr eng zusammenhängen. Die Bauern hier waren nachweislich die ersten in Deutschland, die Kartoffeln auf ihren Feldern pflanzten. Rund 50 Kilometer nördlich von Bad Elster hat Ulrich Gündel seinen Kulturbauernhof. Dort baut er historische Kartoffelsorten wie zu Zeiten unserer Vorfahren an. Da diese alten Sorten noch nicht so resistent gegen Umwelteinflüsse sind wie die heutigen Kartoffelsorten, ist das eine sehr zeitaufwändige Arbeit. Dennoch machen die Gündels nebenher noch viel mehr als nur Kartoffeln zu züchten: Sie haben ihre eigene Band, laden zu musikalisch-kabarettistischen Kartoffel- und Wein-Verkostungen ein und vermieten ihren „Kulturstall“ als Veranstaltungs- und Partyraum. Sie sind also alles andere als Couch-Potatos 🙂 Doch ich schweife ab… Irgendwann funkte es bei den Gündels zwischen der Vogtländischen Blauen, einer Kartoffel, die man schon seit 150 Jahren im Vogtland kennt, und der englischen Red Cardinal und eine neue Sorte – noch ohne Namen – war geboren! Unser Chefkoch Josef kostete die neue Kartoffel und verliebte sich in sie. Daraufhin beschloss man, die neue Knolle „König Albert“ zu taufen und sie exklusiv für unser Hotel anzubauen. Das Happy End gibt es dann im Oktober, wenn geerntet wird und die Köstlichkeit als eine von Josefs Kartoffel-Kreationen auf die Teller unserer Gäste kommt.

Rezept: Kartoffeltascherl von Josef

Übrigens: die Kartoffel hat hier im Vogtland sogar ihre eigene Hymne, komponiert von MDR JUMP – hört selbst!

Foto: Kartoffelprinzessin Selina pflanzt unsere König-Albert-Kartoffel.

Zu Gast im Hotel König Albert – Manja Kohl

Es ist immer wieder schön, wenn wir Besucher haben, die ihre Erfahrung im Hotel König Albert und in Bad Elster in Worte fassen. Vor kurzem war Manja Kohl, die Autorin des Modespitze Blog, bei uns zu Gast. Ihre Berichte lesen sich wunderbar und geben viele Anregungen, was man bei uns im Vogtland so alles erleben kann.

Wochenendauszeit im Hotel König Albert und der Soletherme in Bad Elster

Auf Entdeckungstour in Bad Elster

Wenn es draußen kühl ist…

Es ist nochmals ziemlich frisch geworden bei uns in Bad Elster. Typisch Aprilwetter, mal gibt es Schauer, mal scheint die Sonne. Doch gerade wenn es draußen etwas ungemütlich ist, kann man die Wellness-Oase, die sich an das Hotel König Albert anschließt, so richtig genießen. Was gibt es Schöneres, als die wohlig-warme Saunawelt auszuprobieren, seine Runden im tropischen Flair des Albert Bades zu ziehen oder schwerelos im Salzsee zu schweben? Das ist Urlaubsgefühl pur – ohne weit wegfliegen zu müssen! Da das Hotel König Albert einen direkten Übergang zur Soletherme hat, können unsere Gäste direkt im Bademantel von ihrem Zimmer zu den Anlagen der Sächsischen Staatsbäder GmbH gelangen. Zunächst erreicht man durch den Übergang in der ersten Etage die Soletherme mit ihren drei Becken, in denen man im Wasser mit unterschiedlichem Salzgehalt schweben kann. Wer sich nicht sofort in den Salzsee traut, der kann die Schwerelosigkeit im „Hutzn-Bad“ testen. Der Begriff bedeutet im vogtländischen Dialekt „plaudern“, das heißt, man kann in diesem Becken länger bleiben. Sauna-Liebhaber haben die Auswahl zwischen der Salz-, der Musikwinkel- und der Panorama-Sauna sowie der Moosmann-Sauna (mein besonderer Favorit!) und der Heißen Elster.
Wer die Swimmingpools nutzen will, der geht durch den Skywalk einfach weiter in das Albert Bad, wo sich früher die sächsischen Könige und ihr Hofstaat verwöhnen ließen. Hier kann man sich treiben lassen, sportlich im Strömungskanal schwimmen oder die Muskeln durch Massagedüsen lockern lassen. Ein Vorgeschmack auf den Sommer und Sonne, Strand und Meer!