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Der Roboter-Koffer kommt!

Eine Kollegin von mir hat im Radio eine Nachricht gehört, die ich sehr interessant finde: einige Firmen entwickeln derzeit Roboter-Koffer, um die man sich während der Reise nicht mehr zu kümmern braucht. Sie begleiten – brav wie ein gut erzogener Hund – ihren Besitzer und fahren einfach neben ihm her. Kommt jemand entgegen oder steht etwas im Weg, kurvt der Koffer daran vorbei. Die ersten dieser selbstfahrenden Gepäckstücke sollen bereits in diesem Jahr auf den Markt kommen. Allerdings werden sie vermutlich noch sehr teuer sein. Ich hoffe darauf, dass in Zukunft die Roboter-Koffer auch selber ein- und auspacken können 😉

Foto: Jan Hesse

Bad Elster im TV

Diese Woche gab es im Fernsehen einen Doku-Film über Bad Elster, der in der ARD Mediathek abrufbar ist. Der MDR geht in dem vierminütigen Beitrag der Frage nach, wie sich diese doch recht kleine Stadt (ca. 3.500 Einwohner) ein eigenes Orchester leisten kann. Meist nimmt man als Bewohner eines Ortes dessen Besonderheiten ja gar nicht so richtig wahr. Für mich und viele meiner Kollegen im Hotel König Albert ist es fast eine Selbstverständlichkeit, dass in Bad Elster kulturell ständig etwas los ist. Dass hier Musiker aller Genres Konzerte geben, dass man hier Violin-Virtuosen ebenso hören kann wie Jazz-Künstler oder Rockbands. In der TV-Sendung wird deutlich, dass dahinter viel Arbeit und Engagement sowie ein kluger Schachzug stecken.

Foto: CVG

Faszination Skispringen

Verfolgen Sie auch gerade die Vierschanzentournee? Das Skispringen gehört für mich zu den Weihnachtsferien wie Kekse und Käsefondue. Ich finde es unglaublich faszinierend, wie sich die Sportler waghalsig in die Tiefe stürzen. Allein oben auf dem Schanzenturm zu stehen, von dem aus die Zuschauer unten wie kleine Punkte wirken, würde meine Knie schlottern lassen. Die beiden eisigen Spuren hinabzusausen, um auf mehr als 90 km/h zu beschleunigen, vor dem Nichts abzuspringen und 100 Meter und weiter durch die Luft zu fliegen – dazu braucht man eine große Portion Mut und Können. Seit das norwegische Team zum jährlichen FIS Sommer Grand Prix im vogtländischen Klingenthal im Hotel König Albert übernachtet, schaue ich mir die Skispringen mit noch größerem Interesse an und fiebere besonders mit, wenn Johann Andre Forfang, Andreas Stjernen, Daniel Andre Tande, Anders Fannemel und Co. am Start stehen 🙂

Foto: Richard Freitag, einer der Favoriten der diesjährigen Vierschanzentournee, Copyright: Brand-Aktuell

Was Drache und Stollen miteinander zu tun haben

In der Winterzeit kann man im Hotel König Albert den „Drachenstollen“ der Feinbäckerei Wunderlich als Mitbringsel erwerben. Nun sind Drachen – diese feuerspeienden Sagenwesen – von dem Weihnachtsgebäck auf den ersten und auch auf den zweiten Blick so weit entfernt wie Palmen von Schnee oder wie Kokosnüsse von Tannenbäumen. Ich habe deshalb den Bäckereibesitzer Erik Wunderlich gefragt, was es mit dem Drachenstollen auf sich hat: Dieser Stollen wird nach dem Backen zwei Wochen lang in der Drachenhöhle Syrau gelagert. Diese Tropfsteinhöhle liegt knapp 40 Kilometer nördlich von Bad Elster und wurde vor 90 Jahren durch Zufall entdeckt. „Durch die konstant hohe Luftfeuchtigkeit von über 90 Prozent in der Höhle bei ca. zehn Grad ‚reift’ der Stollen bei optimalen Bedingungen“, so die Antwort von Erik Wunderlich. „Das heißt, er erhält eine sehr weiche Kruste, die ihn von den anderen Stollen unterscheidet.“ Bleibt nur noch zu ergänzen, dass man der Höhle ihren Namen aufgrund einer alten Sage gab, nach der einst ein Ungeheuer in Syrau gehaust haben soll. Heute ist die Drachenhöhle eine Touristen-Attraktion (Film Drachenhöhle) und der in ihr gereifte Stollen eine vogtländische Spezialität, die es mit Rosinen oder Cranberry gibt.