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Wellness vor 200 Jahren

Ich hatte ja schon von den Jubiläen, die Bad Elster in diesem Jahr feiert, berichtet. 1818 begann die Karriere der Stadt als Kurort. Woher man das weiß? Nun, Historiker fanden die erste offizielle „Curliste“ – wie man damals noch sagte. Darauf sind die Gäste verzeichnet, die hier im warmen Mineralwasser badeten. Natürlich gab es in dieser Anfangszeit noch keine mondänen Anlagen, diese wurden erst später erbaut – als die sächsischen Könige Bad Elster für sich entdeckten… In den ersten Jahren suchten die Kurgäste einfache Holzschuppen auf, entledigten sich darin ihrer Kleidung und stiegen in einen Holzzuber. Vor dem Schuppen wurde das Mineralwasser über offenem Feuer erhitzt und dann von dem Bademädchen in großen Kannen nach innen getragen und in den Zuber geschüttet… Nach dem Bad ging es in einen Pavillon, der ebenfalls aus Holz gebaut war und man erholte sich vom heißen Bad.
Wer sich das einmal konkret anschauen möchte, sollte noch bis zum Herbst nach Bad Elster kommen. Denn für das Jubiläumsjahr wurde ein historischer Badeschuppen maßstabsgetreu nachgebildet und liebevoll mit zahlreichen Details aus verschiedenen Archiven und Museen ausgestattet. Als Vorlage diente übrigens ein Gemälde, denn die Fotografie war noch nicht erfunden 🙂 Auch die Sommertour des MDR war im Badeschuppen zu Gast und berichtet in einem Beitrag darüber.

Foto: SSB/SR

Aller guten Dinge sind drei

Die einfachsten Rezepte sind oft die besten – zumindest, wenn man hungrig nach Hause kommt und keine Zeit hatte, einzukaufen. Ein gut schmeckendes Gericht, das ich sehr gerne mache und das nach einem langen Arbeitstag wieder für frische Energie sorgt, kann ich mit nur drei Zutaten zubereiten: Pasta Cacio e Pepe. Hinter diesem wohlklingenden Namen verbirgt sich einfach ein Teller Nudeln mit einer köstlichen Käse-Pfeffer-Sauce, der oft in Rom serviert wird.
Man benötigt: Spaghetti oder eine andere Pastasorte, Pecorino-Käse und Pfeffer, am besten direkt aus der Mühle grob gemahlen.
Und so wird’s gemacht: Nudeln in Salzwasser (okay, ein Auge zugedrückt, theoretisch eine vierte Zutat 😉 ) bissfest kochen. Nicht zuviel Wasser verwenden, denn die Stärke, die die Pasta abgibt, ist später wichtig. Den Pecorino reiben und in einer Pfanne oder einem Wok mit etwas Nudelwasser mit Hilfe eines Schneebesens zu einer cremigen Sauce verrühren. Käse und Wasser nach und nach zugeben, hier ist etwas Fingerspitzengefühl nötig. Die fertigen Nudeln mit einer Schöpfkelle aus dem Wasser nehmen, in die Sauce geben und untermengen. Vor dem Servieren kräftig mit Pfeffer aus der Mühle würzen – guten Appetit!

Ausgezeichneter Hoteldirektor

Zum Wochenanfang gab es heute eine schöne Überraschung: unser Hoteldirektor Marc Cantauw wurde zum „Hotelmanager des Jahres 2018“ gewählt. Die Auszeichnung wird vom renommierten Hotel Guide Trebing-Lecost vergeben, dessen Herausgeber als härtester Hoteltester Deutschlands gilt. Während Herr Cantauw heute Morgen kaum Worte fand und lediglich meinte „ich bin sprachlos“ (was bei ihm sonst nicht so oft vorkommt 😉 ), ist die Laudatio von Olaf Trebing-Lecost umso ausführlicher. Der Verlagschef begründete die Auszeichnung mit der beruflichen Gesamtleistung unseres Hoteldirektors, der mit seiner Ausbildung zum Hotelkaufmann die Hotellerie von der Pike auf lernte.
Wir Mitarbeiter wissen, dass er – wann immer jemand gebraucht wird – einspringt: ob an der Rezeption, an der Bar oder beim Service im Restaurant. Und sogar selbst den Wischmopp zur Hand nimmt, damit das Foyer des Hotel König Albert für die ankommenden Gäste schön glänzt.
Deshalb auch von unserer Seite: Herzlichen Glückwunsch Chef, Sie sind der Beste und haben sich diese Auszeichnung wirklich verdient!

Bitte nicht stören!

Sie hängen an Klinken und dienen der Kommunikation zwischen Gast und Housekeeping – Türschilder. Im Hotel König Albert steht auf der Vorderseite „Bitte Zimmer reinigen“ in Blau und auf der Rückseite „Bitte nicht stören“ in Magenta-Rot – auf deutsch und englisch. Die meisten Menschen machen sich über diese Anhängsel keinerlei Gedanken und benutzen sie nur, um in Ruhe ausschlafen zu können.
Anders Edoardo Flores. Er sammelt die „Do not disturb“-Schilder und hat mittlerweile mehr als 16.000 Stück aus 197 Ländern! Der pensionierte italienische UN-Mitarbeiter hat eine eigene Website rund um sein Hobby veröffentlicht, auf der man weitere Infos erhält und sich die säuberlich in verschiedene Kategorien eingeteilte Sammlung ansehen kann.
Das Sammeln hat Edoardo Flores übrigens vor mehr als 20 Jahren per Zufall begonnen, als er ein interessantes Türschild aus einem Hotel in Pakistan in seinem Büro an die Pinnwand hängte. Kollegen sprachen ihn darauf an und so entstand die Idee. Mittlerweile haben mehrere Zeitungen und Zeitschriften über das ausgefallene Hobby berichtet und es gab in Italien, Dubai und den Niederlanden bereits eine Ausstellung der Exponate.