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Ein ganz besonderer Tag

Was ist heute für ein Tag? Ganz einfach, meinen Sie, Dienstag, der 20. März. Ah, ja, kalendarischer Frühlingsanfang? Ja, aber heute ist auch Weltglückstag, der Internationale Kinder- und Jugendtheatertag, der Weltgeschichtentag, der Weltspatzentag, der Mundgesundheitstag, der Tag der Ravioli und der Tag der französischen Sprache… Zieht man weitere Kalender zu Rate, kommt sicher noch das eine oder andere hinzu. Unendlich viele Gedenk- und Aktionstage sind in den letzten Jahren entstanden – manche mit ernstem Hintergrund, um auf etwas aufmerksam zu machen, manche aus Lust und Laune heraus. So gibt es beispielsweise den Öffne-drinnen-einen-Regenschirm-Tag (13. März), den Tag des Schluckaufs (16. März), den Tag des Bleistifts (30. März), den Erdnussbutter- und Marmeladetag (2. April), den Lauf-zur-Arbeit-Tag (6. April), den Keine-Hausarbeit-Tag (7. April), den Anti-Diät-Tag (6. Mai) und selbstverständlich auch den Erfinde-Deinen-eigenen-Feiertag-Tag (26. März) 🙂

Intelligente Glaswand für Ideen unter der Dusche

Fallen Ihnen die besten Ideen auch immer dann ein, wenn Sie gerade unter der Dusche stehen? Ich weiß nicht, warum das so ist. Ob das auf die Haut perlende Wasser die Gedanken anregt? Oder die wiederkehrenden Handgriffe den Kopf frei werden lassen? Damit diese Einfälle nun gleich bewahrt und nicht durch weiteres Abschweifen wieder hinweggespült werden, hat ein Hotel in Kalifornien eine Lösung gefunden. Das Marriott Hotel in Irvine hat in seinen Duschen eine innovative Technik eingebaut. Sobald die Türe der Dusche vom Dampf beschlagen ist, kann man seine Ideen mit dem Finger aufmalen. Bevor alles trocknet und entschwindet, wird das Ganze an die Mailadresse des Gastes geschickt (Film). Eine interessante Idee wie ich finde und vermutlich unter der Dusche entstanden 🙂

Roboter können auch kochen

Haben Sie das Roboter-Skirennen bei den Olympischen Winterspielen in PyeongChang gesehen? Acht Teams von Universitäten und Technikunternehmen waren am Start und ließen ihre Maschinen auf Skiern einen Slalom absolvieren. Auch wenn die Roboter nicht so elegant und schnell den Hang hinunter sausten wie Marcel Hirscher oder Henrik Kristofferson – die Aufmerksamkeit der Medien war ihnen sicher. Dazu passt eine weitere Meldung, die ich gelesen habe: Es gibt einen Küchen-Roboter, der selbstständig kochen kann – und zwar mehr als 2.000 verschiedene Gerichte! Entwickelt wurde er von dem britischen Unternehmen Moley Robotics und soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen. Das besonders Spannende dabei: der Roboter ahmt detailliert die Bewegungen eines Meisterkochs nach und räumt nach dem Kochen sogar auf! Der Werbespot wirkt zunächst unglaublich, doch wenn man sich ansieht, wie der menschliche Küchenchef der Maschine die Handgriffe „lernt“, kann man den Entwicklungsprozess nachvollziehen.

Kleine Eis-Kunde

Nicht nur in der Küche lerne ich ständig Neues hinzu, sondern auch an unserer Bar 😉 Beispielsweise, dass Eis nicht gleich Eis ist. Für einen guten Drink ist das Eis, mit dem er serviert wird, enorm wichtig. Bei der frostigen Zutat kommt es vor allem darauf an, wie schnell bzw. wie langsam sie zu Eis wurde. Eis ist umso besser, je langsamer es gefroren wurde, denn in der Geschwindigkeit, in der sich das Wasser zu Eis verwandelt hat, taut es auch wieder auf. Das heißt, das Getränk wird schön gekühlt, aber nicht verwässert. In Japan, so erzählte mir unser Barkeeper gestern, schnitzen seine Kollegen aus Blockeis, das wie in der Natur gefroren wurde, Kugeln, die dann im Glas eine halbe Stunde oder länger in ihrer Form bleiben und für mehrere Drinks genutzt werden können. Na, dann: Kanpai!

Foto: Jan Hesse