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Fünf Gründe, warum wir unseren Job im Hotel König Albert lieben

Ich habe mal eine kleine Umfrage unter den Kollegen gestartet, warum sie so gerne im Hotel König Albert in Bad Elster arbeiten – hier sind die meist genannten Antworten:

1. Weil ein Hotel ein ganz besonderer Ort ist: In einem Hotel trifft man in kurzer Zeit, so viele Menschen aus allen Ecken der Welt, wie sonst vielleicht nur auf einem Flughafen. Doch während die Leute am Airport meist gestresst sind, ist man – auch als Geschäftsreisegast – in einem Hotel wesentlich entspannter und im Urlaubs-Modus. Gerade bei uns im Hotel König Albert haben wir die unterschiedlichsten Gäste: Musikgrößen aus aller Welt, die ihre Musikinstrumente im Musikwinkel abholen, bekannte Schauspieler und Kabarettisten, die in der Kultur- und Festspielstadt ihr Gastspiel geben, Leute, die sich eine schöne Zeit machen, ins Theater gehen, in der Soletherme schweben und im Albert Bad vom Alltag abtauchen…
2. Weil ein Hotel-Team einen ganz besonderen Zusammenhalt hat. Einer für alle und alle für einen – die drei Musketiere sind nichts gegen uns 🙂 Wir helfen und unterstützen uns gegenseitig. Allen voran unser Hoteldirektor Marc Cantauw: Er springt überall da ein, wo gerade jemand gebraucht wird, ist sich nicht zu schade, selbst den Boden zu wischen, die Terrasse eigenhändig zu bepflanzen oder an der Bar Cocktails zu mixen…
3. Weil es schön ist, dort zu arbeiten, wo andere Urlaub machen: Die Leute kommen von überall her, um einige Zeit in Bad Elster und dem schönen Vogtland zu verbringen – wir haben diese tolle Umgebung immer um uns! Und können in unserer Freizeit all das genießen, wofür unsere Gäste sich extra Urlaub nehmen!
4. Weil es kein Job wie jeder andere ist. Es macht einfach Spaß, dafür zu sorgen, dass sich unsere Gäste wohlfühlen und sie schöne Tage bei uns verbringen. Zudem ist kein Tag wie der andere – so unterschiedlich wie unsere Gäste sind, so flexibel sind wir. Das macht die Arbeit abwechslungsreich und hält jung und fit 🙂
5. Weil man morgens nicht vor dem Kleiderschrank steht und nicht weiß, was man anziehen soll. Im Ernst: Es ist total entspannend, Berufskleidung zu tragen. Statt sich ständig zu fragen „Was ziehe ich heute an?“, greift man einfach zu den Sachen, die für die jeweiligen Bereiche vorgesehen sind und ist immer passend und richtig angezogen! Manche unserer Kolleginnen haben auch festgestellt, dass sie deshalb viel Geld für Klamotten sparen – das sie dann umso besser für andere schöne Dinge ausgeben können 🙂

Bulle von Tölz in Bad Elster

Vor kurzem habe ich mir wieder eine Folge des „Bullen von Tölz“ angesehen – Ottfried Fischer ist in der Rolle des Benno Berghammer eine Klasse für sich. Wie er mit Witz und Humor, in aller Ruhe und mit bestem Appetit die Fälle im bayerischen Voralpenland löst – einfach genial. Manche Feinheiten entdeckt man auch erst, wenn man den Fall an sich schon gut kennt und stärker auf die Interaktion der Charaktere achtet. Wenn ich eine bestimmte Folge suche, aber ihren Titel nicht genau kenne, ist die Bullenpage eine wahre Fundgrube mit zahlreichen Infos. Man gibt nur ein Stichwort ein und schon hat man eine Liste der in Frage kommenden Episoden. Bei meiner letzten Suche stieß ich dabei auf eine tolle News für alle Bulle von Tölz-Fans: 2017 soll ein neuer Film mit dem beleibten Kommissar Benno Berghammer gedreht werden!
Und 2018 kommt Ottfried Fischer zu uns nach Bad Elster! Mit seiner Show „Wandogo-Filosofi“ gastiert er zusammen mit der Band „Die Heimatlosen“ am 26. Mai im König Albert Theater! Ein Top-Termin für alle Fans des Kabarettisten. Ob man den Otti Dance auch in Bad Elster sehen wird? Ich freue mich auf jeden Fall riesig darauf!

Putzen im Housekeeping-Modus

Aufräumen und putzen ist so eine Sache – nicht eine meiner Lieblingsbeschäftigungen, aber es muss halt sein. Doch ich habe gemerkt, dass es hilft, die Sache im Housekeeping-Modus anzugehen! Was ich damit meine? Nun, ich habe beispielsweise Jana, ein Zimmermädchen im Hotel König Albert, bei ihrer Arbeit beobachtet. Jana geht das Saubermachen eines Zimmers unglaublich systematisch an. Sie klopft an, geht rein, öffnet die Fenster, nimmt auf dem Weg zu ihrem Wagen im Flur den Papierkorb mit und widmet sich dann dem Bettenmachen. Während sich der Staub legt, putzt sie das Bad und am Ende wischt sie Staub, poliert die Möbel, saugt den Boden und wischt ihn feucht. Jeder ihrer Handgriffe ist geplant und effizient – nur so kann sie in ihrer Schicht die ihr zugeteilten Zimmer gründlich reinigen und für die Gäste vorbereiten. Wenn ich nun zuhause putze, versuche ich, eine gewisse Distanz zu den Dingen herzustellen – so wie sie eben auch jemand vom Housekeeping hat. Wenn man beispielsweise beim Staubwischen nicht bei jedem Teil kurz innehält und darüber nachsinnt, welche Erinnerungen und Geschichten daran hängen, sondern es hochhebt, darunter und dann den Gegenstand selbst putzt, geht das Ganze wesentlich zügiger vonstatten. Heute ist Freitag – mein Putztag – gehen wir’s an!

Im Bild seht Ihr übrigens Monique Hertel, die Hausdame und Chefin des Housekeeping-Teams im Hotel König Albert.

Dirigent im Küchentrakt

Gute Entscheidungen werden oft bei einem genussvollen Essen getroffen. Auch die Idee, in Bad Elster ein Hotel zu eröffnen, wurde in geselliger Runde bei köstlichen Speisen besiegelt. Und unser heutiger Küchenchef war der Auslöser dafür. Aber von Anfang an: Josef Kloiber stammt aus dem Burgenland, ist seit nahezu 40 Jahren Koch aus Leidenschaft und kann sich keine andere Beschäftigung vorstellen. Nach seiner Ausbildung in der österreichischen Heimat, war Josef in Restaurants und Hotels in verschiedenen touristischen Regionen des Landes tätig. Das Zillertal, der Mondsee, die österreichische Hauptstadt und Linz waren unter anderem seine Stationen, bevor er 2010 aus persönlichen Gründen ins Vogtland kam. Im Restaurant Convivo, das er zusammen mit seiner Lebensgefährtin Marion Stahl führte, fanden die ersten Treffen der österreichischen Investoren statt, die darüber diskutierten, ob sich Bad Elster als Standort des neuen Hotel König Albert eigne. Seine Kochkünste haben sicherlich dazu beigetragen, dass man sich in dem Ort sofort wohlfühlte und beschloss, das Vier-Sterne-Superior-Haus hier zu eröffnen… Und wie kommt Josef nun in unsere Küche? Nun, als die Betreiber des Hotel König Albert im Herbst 2016 von seinen Plänen hörten, das Restaurant Convivo zum Jahresende zu schließen, engagierten sie ihn als Küchenchef. So kommen nun glücklicherweise die Gäste des Hauses und die Geschäftsführer in den Genuss der Kochkünste des Österreichers.