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Schöne Überraschung!

Jetzt, so ohne Gäste, ist es sehr ruhig im Hotel König Albert. Und auch viele Kollegen sind in Kurzarbeit und nicht im Haus. Deshalb hatte ich mir für heute Vormittag vorgenommen, den Zeitschriftenberg, der sich auf meinem Schreibtisch angehäuft hat, abzuarbeiten. Mit einer Tasse Kaffee habe ich begonnen loszuschmökern… Ich war ungefähr in der Mitte des Stapels angekommen und nahm mir die BUNTE Reisen Special vom Herbst 2020 vor. „Wow, das gibt’s doch nicht“ – zum Glück alleine auf weiter Flur – hörte niemand meinen Aufschrei. Im Hochglanz-Magazin sah ich auf Seite 33 oben einen vertrauten Anblick: das wunderschön nächtlich beleuchtete Hotel König Albert! Darunter die Überschrift „Gesunde Thermen & Kultur“ und ein Text, der mir – wäre ich nicht schon vor Ort – unglaublich Lust machen würde, hierher zu kommen. Ich blätterte ein paar Seiten zurück. Der Beitrag über unser Haus ist Teil eines Artikels über „Neue Kraft schöpfen“. Zehn besondere Orte, die sich ideal für einen Erholungsurlaub eignen, werden darin vorgestellt und wir sind dabei! Was für eine Freude! Am liebsten wäre ich mit dem Magazin in der Hand durch’s ganze Haus gelaufen und hätte es jedem Kollegen gezeigt… wären wir nicht gerade im Lockdown… So berichte ich eben an dieser Stelle davon 🙂

Kunst statt Corona-Blues

Die Geschichte von Lakmal Prasad, unserem Barkeeper, der während des ersten Lockdowns entdeckte, dass er malen kann, ist ein positiver Lichtblick in der Corona-Zeit. Wer schon einmal im Hotel König Albert zu Gast war, kennt ihn sicher: stets gut gelaunt und freundlich, steht der Mann aus Sri Lanka hinter der Theke und mixt köstliche Cocktails. Dabei ist er sehr kreativ, auch bei der Namensgebung für die Drinks. „Nepomuk Spezial“, „Rose Sisi Abend“ oder „Sonnentanz in Bad Elster“ heißen beispielsweise seine Kreationen. „Cocktails zu mixen ist mein Leben, ich liebe diese Arbeit“, antwortet Lakmal gerne, wenn man ihn nach seiner Motivation fragt. Umso trauriger war er, als Mitte März 2020 das Hotel schließen musste. Um ihn auf andere Gedanken zu bringen, ermunterte ihn Michael Börner, selbst gerade dabei, die Wände des Hotels mit frischer Farbe zu versehen, Bilder zu malen. „Wäre es nicht schön, wenn an diesen weißen Wänden einige Werke von Dir hängen würden?“ So angespornt, besorgte sich der Barmann Leinwand und Ölfarbe und fing an, sich als Künstler zu versuchen. Das Ergebnis ließ uns alle staunen: Lakmals Bilder sind ebenso schön wie seine Cocktails! Micha Börner hielt Wort und ließ einige der Werke an die Wände hängen. So können sich unsere Gäste von der zweiten Leidenschaft unseres Barkeepers überzeugen! Ich bin sicher: nach diesem zweiten Lockdown wird Lakmal wieder weitere faszinierende Bilder geschaffen haben!

Bleiben wir in Kontakt!

Unser Meeting fand einen Tag nach der Ankündigung des „Lockdowns light“ statt. Es war – wie es in diesem Jahr für viele Unternehmen und Menschen die Regel geworden ist – eine Besprechung per Video-Plattform. Einige von uns saßen im Hotel König Albert vor Ort, andere in ihren Büros zuhause. „Wir müssen ab Montag, 2. November wieder schließen“, fasste Micha, der Chef unseres Marketing-Teams zusammen und verteilte die anstehenden Aufgaben, die schnell erledigt werden mussten: Anschreiben erstellen, um über die Website www.hotelkoenigalbert.de zu informieren, Postings für Facebook und Instagram vorbereiten, Mails an die touristischen Partnern versenden… – die Liste war lang.
Ein Punkt war dem ganzen Team dabei besonders wichtig: Wir wollen – auch wenn das Haus leider für einige Zeit wieder ohne Gäste sein wird – mit Ihnen in Verbindung bleiben! In den vergangenen Monaten und Wochen haben wir so viele neue Ideen entwickelt, so viel für unsere Gäste vorbereitet – davon werden wir Ihnen an dieser Stelle in der nächsten Zeit erzählen. Schauen Sie ab und an hier vorbei und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen des Hauses. So geht auch dieser Lockdown hoffentlich schnell und mit dem gewünschten Ziel vorbei und wir können uns bald wieder in der Realität sehen!

Foto des Tages

Als ich vor kurzem mit ein paar Freunden zusammensaß, machte Birgit irgendwann ein Foto von uns. Das ist an sich nichts Besonderes und kommt tagtäglich vermutlich zig-Millionenfach vor. Doch Birgit hat sich vorgenommen, mit jeweils einem Bild pro Tag ihr Jahr zu dokumentieren. Eine schöne Idee finde ich, denn beim nachträglichen Anschauen, fällt ihr sicher zu jedem Foto eine kleine Geschichte ein. Sie erinnert sich so auch an die vielen kleinen Nebensächlichkeiten, die zwar nicht weltbewegend sind, aber dennoch zum Leben dazugehören und die eigene Stimmung beeinflussen: Den süßen Hund, der sich über Streicheleinheiten freute, den Busfahrer, der nochmals anhielt und sie einsteigen ließ, oder den Weihnachtsstern, den ihr eine Kollegin in der Vorweihnachtszeit schenkte.