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Kleine Eis-Kunde

Nicht nur in der Küche lerne ich ständig Neues hinzu, sondern auch an unserer Bar 😉 Beispielsweise, dass Eis nicht gleich Eis ist. Für einen guten Drink ist das Eis, mit dem er serviert wird, enorm wichtig. Bei der frostigen Zutat kommt es vor allem darauf an, wie schnell bzw. wie langsam sie zu Eis wurde. Eis ist umso besser, je langsamer es gefroren wurde, denn in der Geschwindigkeit, in der sich das Wasser zu Eis verwandelt hat, taut es auch wieder auf. Das heißt, das Getränk wird schön gekühlt, aber nicht verwässert. In Japan, so erzählte mir unser Barkeeper gestern, schnitzen seine Kollegen aus Blockeis, das wie in der Natur gefroren wurde, Kugeln, die dann im Glas eine halbe Stunde oder länger in ihrer Form bleiben und für mehrere Drinks genutzt werden können. Na, dann: Kanpai!

Foto: Jan Hesse

Die teuersten Lebensmittel der Welt

Gestern habe ich die aktuelle Ausgabe des Falstaff-Magazins im Büro unseres Hoteldirektors gesehen und stutzte beim Titelbild: Fünf goldene Löffel mit kleinen Portionen verschiedener Lebensmittel und Preisschildern, die einem die Knie weichen werden lassen – 6.756,- Euro für den Blauflossen-Thunfisch, 25.000,- Euro für Safran… Herr Cantauw war so nett und hat mir das bekannte Gourmet-Magazin geliehen. So konnte ich die spannende Titelstory über die teuersten Delikatessen der Welt lesen. Und ich muss sagen: unglaublich! Die Tasse Tee, die 1.000,- Euro kostet, weil die Pflanze mit Panda-Mist gedüngt wurde, ist fast schon ein Schnäppchen 🙂
Eines der seltensten und auch teuersten Lebensmittel ist Kaviar vom Albino-Stör. Eine handelsübliche Dose von 100 Gramm kostet stolze 3.300,- Euro. Obst kann ebenfalls ins Geld gehen: In Japan beispielsweise wachsen Honigmelonen, für die auf Auktionen schon mal 12.000,- Euro pro handballgroßes Exemplar geboten werden! Wer sich da zum Trost etwas Schokolade gönnen möchte und zur To’ak-Schoki aus Ecuador greift, legt für die 50-Gramm-Tafel 365,- Euro hin…

Mit Kartoffel-Chips in Berlin

Anfang dieser Woche war mein Kollege Micha in Berlin auf der Grünen Woche – mit einem Auto vollgepackt mit Kartoffel-Chips. Natürlich nicht mit irgendwelchen Chips, sondern mit Chips aus der König-Albert-Kartoffel. Diese werden in unserer Hotelküche zubereitet und schmecken knusprig-gut 🙂 Micha verteilte die Tüten mit dem reschen Inhalt am Ländertag Sachsen, an dem vor allem das Vogtland im Mittelpunkt stand. Passend zu den Chips wurde auf der Messe auch ein Film rund um die König-Albert-Kartoffel gezeigt – Kino-Feeling pur in Berlin also 🙂

Der Roboter-Koffer kommt!

Eine Kollegin von mir hat im Radio eine Nachricht gehört, die ich sehr interessant finde: einige Firmen entwickeln derzeit Roboter-Koffer, um die man sich während der Reise nicht mehr zu kümmern braucht. Sie begleiten – brav wie ein gut erzogener Hund – ihren Besitzer und fahren einfach neben ihm her. Kommt jemand entgegen oder steht etwas im Weg, kurvt der Koffer daran vorbei. Die ersten dieser selbstfahrenden Gepäckstücke sollen bereits in diesem Jahr auf den Markt kommen. Allerdings werden sie vermutlich noch sehr teuer sein. Ich hoffe darauf, dass in Zukunft die Roboter-Koffer auch selber ein- und auspacken können 😉

Foto: Jan Hesse