Frau Keitels Tipp gegen Stress

Im September hatten einige meiner Kollegen und ich ein ganz besonderes Erlebnis. Wir durften ein Angebot testen, das das Hotel König Albert seinen Gästen im nächsten Jahr machen wird – Waldbaden. Martina Keitel, eine Diplom-Biologin, die schon seit langem in Sachsen zuhause ist, war einige Tage bei uns in Bad Elster und hat uns mit dem Thema vertraut gemacht. Und eine kleine Gruppe von uns durfte „zum Praxistest“ mit ihr in den Wald. Ich muss zugeben, dass ich anfangs relativ skeptisch war und mir nicht viel darunter vorstellen konnte. Martina Keitel führte uns zunächst zu einer kleinen Lichtung und bat uns, die Bäume in Ruhe genau anzuschauen, ihrem Wuchs von den Wurzeln über den Stamm bis zur Krone zu folgen, das Farbspiel der Blätter zu beobachten… Ich habe mich nach und nach, Übung für Übung und je tiefer wir in den Wald kamen, darauf eingelassen… Und das Erstaunliche war: irgendwann hat das Gedankenkarussell in meinem Kopf aufgehört sich zu drehen und ich konnte mich auf die Geräusche des Waldes, das Rauschen der Blätter, das leise Knacken der Zweige konzentrieren… viel ruhiger und entspannter als zuvor bin ich nach unserer Runde wieder am Hotel angekommen und konnte kaum fassen, dass drei Stunden vergangen waren! „Waldbaden ist für mich ein Wald-Gesundheitstraining, das regelmäßig angewandt, unser mentales und körperliches Wohlbefinden nachhaltig stärkt“, ist Martina Keitel überzeugt, die sich seit vielen Jahren intensiv und wissenschaftlich fundiert mit dem Waldbaden auseinandersetzt. Probieren Sie es aus – bei uns in Bad Elster!

Schwereloses Schweben inklusive

Ich weiß nicht, ob Sie es schon wissen, denn bei all der Unsicherheit in den vergangenen Wochen, ob es zu einem Lockdown kommt oder nicht, ist eine Sache beinahe untergegangen, die für unsere Gäste enorm wichtig ist: seit Oktober ist bei jeder Übernachtung nicht nur der Besuch im Albert Bad inkludiert, sondern auch das Schweben in der Soletherme! Das heißt, von Ihrem Zimmer ist die grandiose Schwerelosigkeit nur zwei Minuten oder 50 Schritte entfernt… okay, die Angaben variieren etwas, je nachdem, wo Ihr Zimmer liegt, aber man ist wirklich flugs im warmen Solewasser, das einen leicht wie eine Feder werden lässt. Ein traumhaftes Gefühl! So wird Ihr Urlaub noch entspannter und erholsamer! Ist das nicht eine schöne Neuigkeit?

Foto: SSB Soletherme Bad Elster; Pastierovic

Motivation am Dienstagmorgen

Zugegeben, heute hatte ich einen kleinen Durchhänger… wenn man gewohnt ist, dass ständig Leute im Hotel unterwegs sind, Gäste an der Rezeption einchecken, mit Badetasche zur Soletherme gehen oder in der Lobby sitzen und sich unterhalten, dann sind diese plötzliche Stille und Leere beinahe gespenstisch. Und haben meine Stimmung heute morgen ziemlich gedrückt… Lustlos habe ich den Computer hochgefahren und erstmal etwas im Internet gesurft. Dabei bin ich wieder einmal auf die Google-Rezensionen unseres Hauses gestoßen. 731 Bewertungen sind dort mittlerweile zusammengekommen und ergeben 4,6 von fünf Sternen – wow! Natürlich habe ich mir gleich die aktuellsten Rezensionen unserer Gäste angeschaut…

Sandra Schieschnek schrieb zum Beispiel vor einer Woche von ihrem Wellness-Wochenende, das sie noch vor dem zweiten Lockdown antreten konnte, und meinte:
„Personal absolut freundlich, hilfsbereit und absolute Meister ihres Faches. Das Zimmer deluxe ist sehr geräumig, sauber und mit Balkon. Das Restaurant (Frühstück und Abendessen als Buffett) absolut zu empfehlen.“

Domi We postete vor kurzem:
„Super schönes, sauberes Hotel mit direktem Zugang zur Therme.
Freundliches Personal. Ein toller Ort zum Ausspannen und genießen 😊“

Und Heikchen schrieb:
„Super schön und alles voll entspannt…komme sehr gern wieder 👍🤗“

Was soll ich sagen? Nach zehn Minuten war meine Laune wieder bestens! Danke liebe Gäste! Diese positiven Rückmeldungen tun gerade in dieser Situation so gut und motivieren uns, nach vorne zu blicken und uns auf die Zeit zu freuen, wenn wir wieder Gäste im Hotel König Albert begrüßen dürfen!

Schöne Überraschung!

Jetzt, so ohne Gäste, ist es sehr ruhig im Hotel König Albert. Und auch viele Kollegen sind in Kurzarbeit und nicht im Haus. Deshalb hatte ich mir für heute Vormittag vorgenommen, den Zeitschriftenberg, der sich auf meinem Schreibtisch angehäuft hat, abzuarbeiten. Mit einer Tasse Kaffee habe ich begonnen loszuschmökern… Ich war ungefähr in der Mitte des Stapels angekommen und nahm mir die BUNTE Reisen Special vom Herbst 2020 vor. „Wow, das gibt’s doch nicht“ – zum Glück alleine auf weiter Flur – hörte niemand meinen Aufschrei. Im Hochglanz-Magazin sah ich auf Seite 33 oben einen vertrauten Anblick: das wunderschön nächtlich beleuchtete Hotel König Albert! Darunter die Überschrift „Gesunde Thermen & Kultur“ und ein Text, der mir – wäre ich nicht schon vor Ort – unglaublich Lust machen würde, hierher zu kommen. Ich blätterte ein paar Seiten zurück. Der Beitrag über unser Haus ist Teil eines Artikels über „Neue Kraft schöpfen“. Zehn besondere Orte, die sich ideal für einen Erholungsurlaub eignen, werden darin vorgestellt und wir sind dabei! Was für eine Freude! Am liebsten wäre ich mit dem Magazin in der Hand durch’s ganze Haus gelaufen und hätte es jedem Kollegen gezeigt… wären wir nicht gerade im Lockdown… So berichte ich eben an dieser Stelle davon 🙂

Tag der Sauna

Heiß, heißer, Sauna! Heute ist Tag der Sauna. Er wird deutschlandweit zum fünften Mal zelebriert und wurde vom Deutschen Sauna-Bund ins Leben gerufen. Für die meisten Saunagänger ist das gesunde Schwitzen eine kleine Auszeit vom Alltag. Interessant dabei ist, dass das Saunabaden eine sehr lange Tradition hat. Wer hat’s erfunden? – Nicht, die Finnen, wie viele denken, sondern in der Steinzeit im asiatischen Raum haben Schwitzbäder ihren Ursprung.
Ich werde den Tag als Anregung nutzen, um mal wieder in die Sauna zu gehen und mich für die kommende kühlere Jahreszeit abzuhärten.

Wellness vor 200 Jahren

Ich hatte ja schon von den Jubiläen, die Bad Elster in diesem Jahr feiert, berichtet. 1818 begann die Karriere der Stadt als Kurort. Woher man das weiß? Nun, Historiker fanden die erste offizielle „Curliste“ – wie man damals noch sagte. Darauf sind die Gäste verzeichnet, die hier im warmen Mineralwasser badeten. Natürlich gab es in dieser Anfangszeit noch keine mondänen Anlagen, diese wurden erst später erbaut – als die sächsischen Könige Bad Elster für sich entdeckten… In den ersten Jahren suchten die Kurgäste einfache Holzschuppen auf, entledigten sich darin ihrer Kleidung und stiegen in einen Holzzuber. Vor dem Schuppen wurde das Mineralwasser über offenem Feuer erhitzt und dann von dem Bademädchen in großen Kannen nach innen getragen und in den Zuber geschüttet… Nach dem Bad ging es in einen Pavillon, der ebenfalls aus Holz gebaut war und man erholte sich vom heißen Bad.
Wer sich das einmal konkret anschauen möchte, sollte noch bis zum Herbst nach Bad Elster kommen. Denn für das Jubiläumsjahr wurde ein historischer Badeschuppen maßstabsgetreu nachgebildet und liebevoll mit zahlreichen Details aus verschiedenen Archiven und Museen ausgestattet. Als Vorlage diente übrigens ein Gemälde, denn die Fotografie war noch nicht erfunden 🙂 Auch die Sommertour des MDR war im Badeschuppen zu Gast und berichtet in einem Beitrag darüber.

Foto: SSB/SR

Zeitreise in Bad Elster

Wenn ich manchmal durch den Kurpark schlendere, setze ich mich gerne auf eine Bank und schließe die Augen. Und dann dreht sich das Rad der Zeit zurück. Plötzlich knirscht der Kies unter tausenden Schritten, ich höre Lachen von allen Seiten und ganz viele unterschiedliche Sprachen. Die Sonnenschirme der vorüber flanierenden Damen lassen immer wieder Schatten über mein Gesicht tanzen… Musiktöne erreichen mein Ohr… ich bin im Bad Elster um 1900. Damals brachte ein Schnellzug aus Paris ständig neue Gäste in die Stadt. In den Pensionen und Hotels übernachteten Amerikaner ebenso wie Reisende aus Russland. Vier Mal so viele Urlauber wie heute kamen in den Kurort, um die Mineralwasserquellen und die Moorbäder zu nutzen. Hätte man damals schon die Solequelle entdeckt gehabt, hätte die Zahl der Sommerfrischler vermutlich alles Vorstellbare gesprengt.
In diesem Jahr blickt man in der Kultur- und Festspielstadt besonders oft auf die glorreiche Vergangenheit zurück. Gleich zwei Jubiläen gibt es zu feiern: 200 Jahre Gesundheitstradition und 170 Jahre Sächsisches Staatsbad. Der MDR hat deshalb einen interessanten Doku-Film gedreht, der Erstaunliches an den Tag bringt und selbst Bad Elster-Kenner überrascht…

Bild: Archiv Gundram Dunger

Wenn der Moosmann in die Sauna geht

In der Saunawelt, die man über den Bademantelgang des Hotel König Albert erreicht, ist sie der Hotspot: die Moosmann-Sauna, die heiße 110°C auf das Thermometer bringt. Der Name stammt von einer vogtländischen Sagengestalt, die ich sehr nett finde, dem Moosmännel.
Moosmann und Moosfrau leben – der Legende nach – in den tiefen Wäldern des Vogtlandes und sind kleine, dem Menschen freundlich gesonnene Gesellen. Tut man ihnen Gutes, wird man mit etwas Laub belohnt, das sich zuhause dann in pures Gold verwandelt. Im Winter, wenn es draußen zu kalt wird, suchen die Moosmännel bei den Menschen Unterschlupf und feiern die Weihnachtszeit mit ihnen. Das bedeutet, ihre Saison kommt bald wieder! In der Sauna habe ich zwar noch keines entdeckt, aber dafür gibt es sie aus Holz geschnitzt als hübsches Deko-Element. Klaus Schädlich aus Rodewisch ist Moosmannschnitzer und hat sich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt. Seit vielen Jahren schafft er in liebevoller Detailarbeit Moosmänner und Moosfrauen aus Naturmaterialien und bringt die kleinen Wichte so in die Wohnräume.

Sauna im Sommer?

Der Sommer ist angekommen in Bad Elster – mit herrlichem Sonnenschein und heißen Temperaturen. Die meisten unserer Gäste schnappen sich gleich nach dem Check-in die Badetasche, die bei ihrer Ankunft schon fertig gepackt im Zimmer steht, und los geht’s ins Albert Bad. 10.500 qm Wellness-Landschaft mit 1.000 qm erfrischender Wasserfläche – wie kann man den Urlaub schöner beginnen, als mit ein paar Runden im kühlen Nass?
Nun gibt es auch zahlreiche Saunen im Albert Bad und der Soletherme, die direkt am Hotel König Albert angeschlossen sind. In letzter Zeit haben mich einige Gäste gefragt, ob man denn einen Saunagang auch im Sommer empfehlen kann. Ich habe diese Frage an Silvia Sommer weitergegeben. Die immer gut gelaunte Dame mit dem passenden Namen ist Abteilungsleiterin Therapie & Gesundheit bei der Sächsischen Staatsbäder GmbH und genau die richtige Ansprechpartnerin dafür. Ihre Antwort lautet: Ja, auf jeden Fall! Denn auch im Sommer ist der Körper durch Zugluft und klimatisierte Räume anfällig für Erkältungen. Und wer regelmäßig in die Sauna geht, stärkt seine körpereigene Abwehr. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass der Körper durch regelmäßiges Saunieren lernt, sich rasch auf extreme Temperaturschwankungen einzustellen. Das hat den positiven Effekt, dass schwüle Sommertage nicht mehr als so anstrengend und ermüdend empfunden werden. Und zum Dritten wird die Durchblutung gefördert. Das plötzliche Zusammenziehen der Hautgefäße beim Abkühlen durch einen kalten Guss oder Eis strafft die Haut und kurbelt auch die Entschlackung an. So werden Wasserablagerungen vermieden.
Apropos Wasser: Natürlich sollte man beim Saunieren gerade im Sommer viel trinken!
Also auf geht’s zu einer gesunden Runde Extra-Schwitzen!

Foto: Sächsische Staatsbäder GmbH/ I.Pastierovic

Völlig losgelöst…

Heute habe ich einen Gast getroffen, der meinte, er sei jetzt Major Tom. Ich muss wohl zunächst etwas verwirrt geschaut haben, denn mein Gegenüber fing zu summen an: „Völlig losgelöst… von der Erde… schwebt das Raumschiff… völlig schwerelos…“ Da war mir klar: Der Herr kam geradewegs vom Schweben in der Soletherme! „Ich hatte das noch nie ausprobiert, es ist ein wahnsinnig tolles Gefühl – befreiend, total entspannend, einfach unglaublich“, begeistert erzählte mir der Geschäftsreisende von seiner Erfahrung im Salzsee von Bad Elster. Dann ging er zu den Kolleginnen an der Rezeption und buchte noch eine Verlängerungsnacht im Hotel König Albert, um „morgen nochmals abzutauchen“, wie er lachend verkündete.
Seine gute Laune war so ansteckend, dass ich seither nur noch mit einem breiten Grinsen im Gesicht umhergehe… und mit dem Ohrwurm von Peter Schilling im Kopf 😉

Foto: Schwereloses Schweben ist nicht nur im Weltall möglich, sondern auch in der Soletherme von Bad Elster (SSB Soletherme Bad Elster Salzsee, Fotograf: Beer)