Bitte nicht stören!

Sie hängen an Klinken und dienen der Kommunikation zwischen Gast und Housekeeping – Türschilder. Im Hotel König Albert steht auf der Vorderseite „Bitte Zimmer reinigen“ in Blau und auf der Rückseite „Bitte nicht stören“ in Magenta-Rot – auf deutsch und englisch. Die meisten Menschen machen sich über diese Anhängsel keinerlei Gedanken und benutzen sie nur, um in Ruhe ausschlafen zu können.
Anders Edoardo Flores. Er sammelt die „Do not disturb“-Schilder und hat mittlerweile mehr als 16.000 Stück aus 197 Ländern! Der pensionierte italienische UN-Mitarbeiter hat eine eigene Website rund um sein Hobby veröffentlicht, auf der man weitere Infos erhält und sich die säuberlich in verschiedene Kategorien eingeteilte Sammlung ansehen kann.
Das Sammeln hat Edoardo Flores übrigens vor mehr als 20 Jahren per Zufall begonnen, als er ein interessantes Türschild aus einem Hotel in Pakistan in seinem Büro an die Pinnwand hängte. Kollegen sprachen ihn darauf an und so entstand die Idee. Mittlerweile haben mehrere Zeitungen und Zeitschriften über das ausgefallene Hobby berichtet und es gab in Italien, Dubai und den Niederlanden bereits eine Ausstellung der Exponate.

Das neue Hotel-Magazin ist da!

Man nehme eine Schönheit mit spannender Vergangenheit, einen passionierten Cabriofahrer, das romantische Naturbad, Musik, Cocktails und kulinarische Leckerbissen und fertig ist… nein, keine Soap, sondern unser neues Hotel-Magazin 🙂 Die Sommer-Ausgabe 2018 ist erschienen und bietet noch mehr Lesestoff als ihre Vorgängerin. Darin tummeln sich beispielsweise Reiner Calmund, Walter Sittler und das norwegische Skispringer-Team… Danny Otto hat uns für die neue Ausgabe einen Blick in sein Fotoatelier werfen lassen und erläutert, wie er es schafft, mit seinen dokumentarischen Bildern, die Kunst des Musikinstrumentenbaus zu zeigen. Zudem berichten wir, wo die weltgrößte Geige, die größte spielbare Tuba und ein Riesen-Akkordeon auf ihre nächsten Einsätze warten und stellen Peter Schütz vor, der am liebsten ohne Dach fährt. Die Print-Version liegt im Hotel König Albert bereit, wer Lust hat, kann sie auch als E-Paper online lesen.

Feiertags-Cocktail

Passend zum Ausklang des Feiertags habe ich ein Cocktail-Rezept von unserem Barmann Lakmal bekommen. Der Drink hat den schönen Namen Rose Sisi Abend und benötigt folgende Zutaten:

4 cl Gin
4 cl Cranberrysaft
4 cl Zitronensaft
3 cl Galliano Vanilla
1 cl Grenadinesirup
frischen Ingwer

Den Ingwer im Shakerglas zerstampfen, den Shaker mit Eiswürfeln füllen und die übrigen Zutaten dazugeben, fest verschließen und den Drink kräftig shaken. In ein Cocktailglas abseihen und nach Belieben mit Orangen- oder Limettenschalen verzieren… Lakmal kann aus Zitrusfrüchten wahre Kunstwerke schnitzen 🙂 Zum Wohl!

Foto: Tim Hard

Eis des Jahres

Wir haben die Eis-Saison eingeläutet 🙂 Das erste Eis des Jahres finde ich besonders herrlich. Die ersten Sonnenstrahlen wärmen und schon verspürt man Lust auf ein kühles Eis, das im Mund zart schmilzt und seinen köstlichen Geschmack entfaltet. Passend dazu habe ich gelesen, dass der Dachverband der europäischen Speiseeis-Hersteller in diesem Jahr die Eissorte „Schwarzwälder Kirschtorte“ zum Eis 2018 wählte. Ich kann mir die Kombination aus Schokolade, Kirsche und Sahne sehr gut vorstellen und bin gespannt, ob ich sie in den hiesigen Eisdielen einmal kosten kann.
Die Küche des Hotel König Albert hat vor einiger Zeit ein Eis in den Farben des Hauses kreiert – eierschalenfarben, magenta und purpur mit einem knusprigen goldenen Topping – ein königlicher Genuss!

Intelligente Glaswand für Ideen unter der Dusche

Fallen Ihnen die besten Ideen auch immer dann ein, wenn Sie gerade unter der Dusche stehen? Ich weiß nicht, warum das so ist. Ob das auf die Haut perlende Wasser die Gedanken anregt? Oder die wiederkehrenden Handgriffe den Kopf frei werden lassen? Damit diese Einfälle nun gleich bewahrt und nicht durch weiteres Abschweifen wieder hinweggespült werden, hat ein Hotel in Kalifornien eine Lösung gefunden. Das Marriott Hotel in Irvine hat in seinen Duschen eine innovative Technik eingebaut. Sobald die Türe der Dusche vom Dampf beschlagen ist, kann man seine Ideen mit dem Finger aufmalen. Bevor alles trocknet und entschwindet, wird das Ganze an die Mailadresse des Gastes geschickt (Film). Eine interessante Idee wie ich finde und vermutlich unter der Dusche entstanden 🙂

Kleine Eis-Kunde

Nicht nur in der Küche lerne ich ständig Neues hinzu, sondern auch an unserer Bar 😉 Beispielsweise, dass Eis nicht gleich Eis ist. Für einen guten Drink ist das Eis, mit dem er serviert wird, enorm wichtig. Bei der frostigen Zutat kommt es vor allem darauf an, wie schnell bzw. wie langsam sie zu Eis wurde. Eis ist umso besser, je langsamer es gefroren wurde, denn in der Geschwindigkeit, in der sich das Wasser zu Eis verwandelt hat, taut es auch wieder auf. Das heißt, das Getränk wird schön gekühlt, aber nicht verwässert. In Japan, so erzählte mir unser Barkeeper gestern, schnitzen seine Kollegen aus Blockeis, das wie in der Natur gefroren wurde, Kugeln, die dann im Glas eine halbe Stunde oder länger in ihrer Form bleiben und für mehrere Drinks genutzt werden können. Na, dann: Kanpai!

Foto: Jan Hesse

Der Roboter-Koffer kommt!

Eine Kollegin von mir hat im Radio eine Nachricht gehört, die ich sehr interessant finde: einige Firmen entwickeln derzeit Roboter-Koffer, um die man sich während der Reise nicht mehr zu kümmern braucht. Sie begleiten – brav wie ein gut erzogener Hund – ihren Besitzer und fahren einfach neben ihm her. Kommt jemand entgegen oder steht etwas im Weg, kurvt der Koffer daran vorbei. Die ersten dieser selbstfahrenden Gepäckstücke sollen bereits in diesem Jahr auf den Markt kommen. Allerdings werden sie vermutlich noch sehr teuer sein. Ich hoffe darauf, dass in Zukunft die Roboter-Koffer auch selber ein- und auspacken können 😉

Foto: Jan Hesse

Faszination Skispringen

Verfolgen Sie auch gerade die Vierschanzentournee? Das Skispringen gehört für mich zu den Weihnachtsferien wie Kekse und Käsefondue. Ich finde es unglaublich faszinierend, wie sich die Sportler waghalsig in die Tiefe stürzen. Allein oben auf dem Schanzenturm zu stehen, von dem aus die Zuschauer unten wie kleine Punkte wirken, würde meine Knie schlottern lassen. Die beiden eisigen Spuren hinabzusausen, um auf mehr als 90 km/h zu beschleunigen, vor dem Nichts abzuspringen und 100 Meter und weiter durch die Luft zu fliegen – dazu braucht man eine große Portion Mut und Können. Seit das norwegische Team zum jährlichen FIS Sommer Grand Prix im vogtländischen Klingenthal im Hotel König Albert übernachtet, schaue ich mir die Skispringen mit noch größerem Interesse an und fiebere besonders mit, wenn Johann Andre Forfang, Andreas Stjernen, Daniel Andre Tande, Anders Fannemel und Co. am Start stehen 🙂

Foto: Richard Freitag, einer der Favoriten der diesjährigen Vierschanzentournee, Copyright: Brand-Aktuell

Gerollt statt gefaltet

Kofferpacken ist so eine Sache – man freut sich auf die Reise, doch zunächst müssen Kleidung, Schuhe, Kosmetikartikel und sämtliche Sachen, auf die man unterwegs nicht verzichten möchte, verpackt werden. Und das möglichst platzsparend, damit auch alles im Koffer verstaut werden kann und nicht noch weitere zusätzliche Gepäckstücke mitgeschleppt werden müssen. Ich löse dieses Dilemma meist damit, dass ich gleich einen größeren Trolley verwende… Beim Blick auf die kleinen kompakten Köfferchen, die andere Reisende locker und entspannt neben sich her rollen, frage ich mich dann jedes Mal, was ich falsch gemacht habe… Jetzt haben mir die Mädels vom Housekeeping einen guten Tipp gegeben: Kleidung nicht zusammengelegt, sondern gerollt in den Koffer packen – das hilft die Tasche optimal zu füllen! Ein weiterer toller Nebeneffekt: so entstehen auch keine unschönen Knitterfalten während des Transports.

Noch mehr Kaffee

Im Hotel König Albert arbeiten sehr viele gebürtige Sachsen. Einige von ihnen haben mich nach dem Beitrag Kaffee-Klatsch darauf hingewiesen, dass das Getränk eigentlich „Gaffee“ heißt. Man kann aber auch „Ä Schälchn Heeßn“ sagen. Das Heißgetränk hatte und hat in der Region eine große Bedeutung. „Nicht umsonst werden wir auch Kaffeesachsen genannt“, so eine Mitarbeiterin aus der Küche lachend. „In Leipzig gibt es mit dem Coffe Baum eines der ältesten Cafés, das seit fast drei Jahrhunderten betrieben wird.“ „Das feine Meißener Porzellan hat natürlich auch die Kaffee-Kultur beflügelt“, wusste Diana vom Service.
Die Dresdnerin Melitta Bentz erfand um 1900 den Kaffeefilter, in dem sie den Boden eines Topfes durchlöcherte und darauf ein Löschblatt aus dem Schulheft ihres Sohns legte. Eine Geschichte, die man auf der Website des nach ihr benannten Unternehmens nachlesen kann. Nach soviel Kaffee-Kunde habe ich jetzt Lust auf eine Tasse 🙂