Promi-Faktor im Hotel König Albert

Wissen Sie, was Ulrich Tukur, Katharina Thalbach, Tim Wilde, Chris de Burgh und Gregor Gysi miteinander gemeinsam haben? Außer, dass sie bekannte Persönlichkeiten sind? Sie waren alle schon einmal im Hotel König Albert zu Gast! Schwungvolle Einträge im Gästebuch mit netten Zeilen zeugen davon. „Thank you, very comfortable“, lobte beispielsweise der Interpret von „Lady in Red“ seine Suite und der Darsteller des Tatort-Kommissars Felix Murot klebte eine witzige Karte, die ihn und seine „Rhythmus Boys“ zeigt, in das Buch und schrieb darunter „Mit herzlichem Dank für einen wundervollen Aufenthalt“. Beim Aus-Checken der Stars wird meistens noch ein Bild vor unserer „Noten“-Wand gemacht – zur Erinnerung. In den letzten Monaten posierten dort sehr viele Prominente: Jan Josef Liefers, Ute Lemper, Stefanie Hertel, Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, die norwegische Skispringer-Mannschaft, Ernie Watts, Heinz Rudolf Kunze, Rick Kavanian, Jasmin Tabatabai, Giora Feidman, Piet Klocke, Die Prinzen, TiM Wilhelm und die Münchner Freiheit, Tom Astor, der Voxxclub, Prashant Prabhakar, Klaus Doldinger, die Masha Bijlsma Band… um nur einige (in kunterbunter Reihenfolge) zu nennen. In der Regel wird unser Hoteldirektor Marc Cantauw mit dem berühmten Gast abgelichtet, aber hin und wieder darf auch eine der Kolleginnen von der Rezeption mit auf’s Bild – und freut sich dann ganz besonders 😉

Hotel-Emojis

Die meisten Leute, die ich kenne, verwenden sie in Chats – Emojis, die eine Nachricht, bunter und lebendiger werden lassen. Manchmal kürzen sie den Text ab. Statt zu tippen, wählt man nur das passende Emoji und der Empfänger übersetzt es sich dann wieder zurück. Ab und an rücken die kleinen Dinger eine Aussage auch in die richtige Richtung und zeigen beispielsweise, dass sie ironisch gemeint war.
Heute habe ich gelesen, dass es nun auch Hotel-Emojis gibt! Das Karriere-Netzwerk Hospitality Leaders hat sie entworfen. Da gibt es beispielsweise den Pagen, der einen Cocktail serviert, einen Barmann, einen Koch und eine Housekeeping-Kraft. Eine nette Idee!

Lesestoff für unsere Gäste

Wir haben recherchiert, geschrieben, gestaltet und Korrektur gelesen – wieder und wieder – und dann endlich war es soweit: unser erstes Hotel-Magazin kam aus der Druckerei. Obwohl ich schon für einige Ausgaben von Zeitschriften verantwortlich war, ist das immer ein ganz besonderer Moment. Da halte ich erstmal den Atem an und blättere das Heft Seite für Seite durch… prüfe, ob alle Bilder so wirken, wie wir uns das vorgestellt haben, ob auch die letzten Änderungen umgesetzt wurden und kein großer Patzer passierte. Ausschnaufen! 🙂
Die erste Ausgabe unseres Hotel-Magazins kann sich schon sehen lassen. Es ist für unsere Gäste gedacht, denen wir das Hotel König Albert, Bad Elster und das Vogtland auf unterhaltsame Art vorstellen möchten. Da erzählt beispielsweise der Profi-Rennsportler André Wagenknecht, warum er im Training das E-Bike schätzt, und Yoga-Lehrerin Gaby Möser verrät, wie sie beim Yoga den Charakter eines Menschen erkennt. Barmann Lakmal steuert erfrischende Cocktail-Ideen bei und unser Küchenchef Josef erklärt die Zubereitung eines köstlichen Burger-Gerichts. Für alle, die keine Printausgabe (liegt im Hotel auf) haben, gibt es das Ganze auch als E-Paper: Hotel-Magazin. Ich hoffe, die Lektüre macht Ihnen ebenso viel Spaß wie uns die Produktion!

Drei Punkte, die unsere Gäste glücklich machen

Jeden Montag wird es spannend. Da erhält unser Hoteldirektor eine Auswertung über die Bewertungen, die die Gäste nach ihrer Abreise abgeben – von einem unabhängigen Institut. Diese hat er mir anonymisiert einmal zur Verfügung gestellt. Es hat Spaß gemacht, zu entdecken, wie uns die Gäste sehen.
 
Folgende Punkte haben die Reisenden immer wieder besonders hervorgehoben und gelobt:
 
1) Den direkten Zugang zum Wellness-Bereich der Sächsischen Staatsbäder: Über unseren Bademantelgang spazieren die Gäste – bepackt mit der fertigen Badetasche, die auf den Zimmern wartet – zur Soletherme. Dort können sie schwerelos in drei verschiedenen Becken schweben oder verschiedene Saunen nutzen. Wer Schwimmvergnügen sucht, geht nur einige Meter über den SkyWalk weiter und kann im historischen Albert Bad in modernen Pools abtauchen.

„Wir haben drei wundervolle Tage im Hotel König Albert verbracht, das Solebad, der gesamte
Wellnessbereich lässt keine Wünsche offen.“

„Besonders den kurzen Weg vom Hotel ins Entspannungsbad habe ich sehr genossen.“

„Insgesamt sehr gut. Vor allem die Erreichbarkeit der Badebereiche mit dem Bademantel ist eine geniale Idee.“

 
2) Das Frühstücks-Buffet: Der Duft von frischen Brötchen und Kaffee macht munter und Lust auf ein ausgiebiges Frühstück mit einer großen Auswahl an Köstlichkeiten. Unsere Gäste lieben vor allem den Honig aus der Bienenwabe, das abwechslungsreiche Angebot und freuen sich auch über unsere „Hallo Albert“-Zeitung, die sie jeden Morgen auf den Tag einstimmt.

„Das Frühstück war hervorragend und vielseitig. Ich kann das Hotel nur weiterempfehlen.“

„Modernes und stilvolles Hotel mit tollem Service, freundlichem Personal und einem hervorragenden Frühstücksbuffet (der Honig und die Marmelade waren super!). Der direkte Zugang zu Therme und Parkhaus ist auch sehr gästefreundlich. Wir haben uns jedenfalls rundum wohl gefühlt. :)“

„Das Frühstücksangebot war ausgezeichnet, auch kleinere Häppchen sind sinnvoll.“

„Begeistert waren wir auch vom Frühstücksbuffet.“

 
3) Und das freut uns am meisten: die Freundlichkeit des Personals. Hier lasse ich einfach die Gäste sprechen – vielen Dank:
 

„Der Aufenthalt im König Albert Hotel war sehr gut. Alles hat prima gepasst, die Zimmer waren sehr sauber, geschmackvoll eingerichtet. Das Personal war sehr freundlich und hilfsbereit.“

„Wir haben in Ihrem Haus 4 wundervolle Tage verbringen dürfen. Am besten ist das überall im Haus anzutreffende Service-Personal – hier besonders beim Frühstücksbuffet. Die Dame hat mit Ihrer guten Laune und Ihrer freundlichen Art sofort einen wundervollen Tag eingeläutet. Rundum einfach KLASSE!!!“

„Super Kurztrip. Sehr freundliches Personal, auf alle Fragen hilfreiche und nette Antworten. Alles sehr ordentlich, immer jemand verfügbar und sehr schönes Umfeld. Wir waren super zufrieden und werden bei nächster Gelegenheit wieder dort einchecken!“

„Sehr aufmerksames Personal, Reklamation wurde sofort bearbeitet. Eine vergessene Kosmetiktasche wurde sogar per Post nachgeschickt. Danke liebe Rezeption.“

„Die Vogtländer sind schon ein sympathisches Völkchen.“

„Das gesamte Haus ist einladend und das Personal, dem wir begegneten, war fachkompetent und außergewöhnlich hilfsbereit.“

„Wir haben ein wunderbares Mutter-Tochter-Wochenende im König Albert verbracht. Ein sehr schönes modernes Haus mit allen Annehmlichkeiten, äußerst leckerem Frühstück und vielen liebevollen Details im gesamten Haus. So z. B. eine vorbereitete hübsche Badetasche für den Besuch der Soletherme, eine selbst gestaltete kleine ‚Tageszeitung’ des Hotels mit nützlichen und unterhaltsamen Infos… und es gäbe noch mehr aufzuzählen.“

 
Weitere Bewertungen und Statistiken der Antworten können Sie hier finden.

Eier-Tanz

Die Hotelküche ist für mich ein faszinierender Ort. Da zischt und brutzelt es, dort klappern riesige Töpfe und Pfannen, die Köche rufen sich Kommandos zu und am Übergang zum Restaurant führt alles zum Schlussakkord: köstliche Kunstwerke entstehen und werden liebevoll auf den Tellern angerichtet. Daneben sind Küchenchef Josef und sein Team eine munter vor sich hinsprudelnde Quelle des Wissens. Neulich erklärte mir die Frühstücks-Crew beispielsweise, wie man rohe Eier von gekochten unterscheidet. Bei der großen Menge an Eiern, die tagtäglich im Hotel König Albert verspeist und verarbeitet werden, ein wichtiger Punkt. Man stelle sich nur einen neuen Koch vor, der in der Hektik vergessen hat, wo die rohen Eier und wo die hart gekochten aufbewahrt werden… Hier ist der Tanz-Trick der ultimative Test: Man stellt ein Ei mit seiner Unterseite auf die Tischplatte und bringt es in Schwung. Dreht es sich lustig um die eigene Achse wie ein Kreisel, ist es mit Sicherheit gekocht, fällt es gleich wieder auf die Seite und eiert unrhythmisch hin und her, muss es erst noch ins heiße Wasser. Ich habe es ausprobiert – es funktioniert: Eier-Tanz gekocht: Film_Ei_gekocht Eier-Tanz roh in Zeitlupe: Film_Ei_roh

Balance-Akt mit rohen Eiern

Es gibt viele Kollegen, die ich für ihre Fähigkeiten bewundere. Die Köche, die im Handumdrehen ein köstliches Gericht zaubern, die Mitarbeiter vom Housekeeping, die ein Zimmer ruckzuck blitzblank bekommen und vor allem auch die Leute, die im Service arbeiten. Während ich schon ganz kirre werde, wenn ich zuhause einen Teller Suppe von der Küche zum Esstisch bringe – das Ganze irgendwie verkrampft haltend, den Blick starr auf den schwankenden Inhalt gerichtet und kleine Schritte machend – queren die Kollegen drei Teller balancierend und entspannt lächelnd das komplette Restaurant. Elegant bringen sie die Speisen zu den Gästen, servieren geschickt und haben dabei alles im Blick. Hindernisse wie Stühle, die plötzlich nach hinten geschoben werden, ahnen sie bereits im Voraus und umschiffen sie galant. Aus den Augenwinkeln werden leere Gläser am Nebentisch entdeckt, Gästewünsche im Vorbeigehen registriert und Bestellungen auf dem Rückweg zur Küche abgegeben. Ein Job, der viel Konzentration und Kondition verlangt. Nicht umsonst meinte letztens Michelle, die liebend gerne im Service tätig ist, dass sie sich dadurch Sport in ihrer Freizeit spart. Sie hat mir übrigens auch erzählt, wie sie das richtige Tragen in ihrer Ausbildung lernte: mit rohen Eiern, die auf den Tellern platziert wurden! Ich werde es lieber nicht ausprobieren…

Nicht ohne mein Smartphone

Mal schnell ein Foto machen, mit Freunden chatten und der Family Bescheid geben, dass man gut gelandet ist – ich kenne kaum jemanden, der sein Smartphone im Urlaub zuhause lässt. Eine aktuelle Studie hat nun bewiesen, dass mehr als 90 Prozent der Deutschen auch in den Ferien ihr „mobiles Endgerät“ bei sich haben und nutzen. Meine Kolleginnen vom Housekeeping können das ebenfalls bestätigen: nichts bleibt so häufig in den Zimmern des Hotel König Albert liegen wie Smartphones, dicht gefolgt von Ladegeräten… Jana fand sogar einmal ein Handy auf der Ablage hinter der Toilette und just in dem Moment, in dem sie zu putzen anfangen wollte, klingelte es. Instinktiv ging sie ran und hatte am anderen Ende der Leitung die überglückliche Besitzerin, die erleichtert war, das gute Stück im Hotel vergessen und nicht unterwegs verloren zu haben.

Hotel-Potato statt Couch-Potato

Sie hat eine rote Schale und einen gelben Kern, kocht mehlig und schmeckt leicht nussig – die König-Albert-Kartoffel. Seit ein paar Tagen ist sie unter der Erde und wir hoffen darauf, die speziell für das Hotel König Albert in Bad Elster gezüchtete Knolle im Frühherbst ernten zu können. Wie kam es dazu, dass wir eine eigene Kartoffel haben? Dazu muss man wissen, dass das Vogtland und der Kartoffelanbau sehr eng zusammenhängen. Die Bauern hier waren nachweislich die ersten in Deutschland, die Kartoffeln auf ihren Feldern pflanzten. Rund 50 Kilometer nördlich von Bad Elster hat Ulrich Gündel seinen Kulturbauernhof. Dort baut er historische Kartoffelsorten wie zu Zeiten unserer Vorfahren an. Da diese alten Sorten noch nicht so resistent gegen Umwelteinflüsse sind wie die heutigen Kartoffelsorten, ist das eine sehr zeitaufwändige Arbeit. Dennoch machen die Gündels nebenher noch viel mehr als nur Kartoffeln zu züchten: Sie haben ihre eigene Band, laden zu musikalisch-kabarettistischen Kartoffel- und Wein-Verkostungen ein und vermieten ihren „Kulturstall“ als Veranstaltungs- und Partyraum. Sie sind also alles andere als Couch-Potatos 🙂 Doch ich schweife ab… Irgendwann funkte es bei den Gündels zwischen der Vogtländischen Blauen, einer Kartoffel, die man schon seit 150 Jahren im Vogtland kennt, und der englischen Red Cardinal und eine neue Sorte – noch ohne Namen – war geboren! Unser Chefkoch Josef kostete die neue Kartoffel und verliebte sich in sie. Daraufhin beschloss man, die neue Knolle „König Albert“ zu taufen und sie exklusiv für unser Hotel anzubauen. Das Happy End gibt es dann im Oktober, wenn geerntet wird und die Köstlichkeit als eine von Josefs Kartoffel-Kreationen auf die Teller unserer Gäste kommt.

Rezept: Kartoffeltascherl von Josef

Übrigens: die Kartoffel hat hier im Vogtland sogar ihre eigene Hymne, komponiert von MDR JUMP – hört selbst!

Foto: Kartoffelprinzessin Selina pflanzt unsere König-Albert-Kartoffel.

Karibische Nacht in Bad Elster – Zigarren-Dreher im Vogtland?

Handgedrehte Zigarren habe ich früher immer nur mit Mittel- und Südamerika und der Karibik in Verbindung gebracht. Doch wie heißt es so schön, man lernt nie aus. Seit ich für das Hotel König Albert in Bad Elster arbeite, weiß ich, dass im Vogtland ab 1865 mit der Produktion des aus Tabakblättern gerollten Genussmittels begonnen wurde und die Zigarren-Herstellung 100 Jahre lang der wichtigste Wirtschaftszweig der Region war! Als das Hotel König Albert im Bau war, hatten die Verantwortlichen deshalb eine grandiose Idee: Zur Feier des Rohbaus der Raucher-Lounge Ende Oktober 2015 wurde eine Samba-Nacht veranstaltet! Mit viel Phantasie und Kreativität verwandelten die Kollegen die Baustelle in einen exotischen Ort: Riesige Palmen wurden vom Nachbarn, dem Albert Bad, geliehen und vor die Betonwände gestellt. Michael, der Marketingleiter, zimmerte aus Holzpaletten Sitzgelegenheiten und Tische, die Denise, Isabelle und Carolin mit Stoffen und Accessoires bis ins kleinste Detail liebevoll schmückten. Zig Kerzen in den Fenstern, eine Lichtanlage und weiße Gazebahnen, die von der Decke hingen und den großen Raum abteilten, setzten das Ganze kunstvoll in Szene. Eine Bar, gemütliche Ledersofas und verschiedene Stände mit Tabakwaren – schon war die zuvor kühl wirkende Baustelle total verwandelt. Da staunten die geladenen Gäste nicht schlecht! Doch es kam noch besser: Brasilianische Tänzerinnen in farbenprächtigen Kostümen und eine coole Band sorgten für heiße Rhythmen. Barmann Lakmal mixte Cuba Libre und exotische Cocktails und zwei ältere Damen aus dem Zigarren- und Heimatmuseum Schöneck zeigten live, wie Zigarren früher im Vogtland gerollt wurden. Es wurde ein unvergesslicher Abend!

Theaterluft schnuppern

Das Knarzen der Sessel, das erwartungsvolle Murmeln des Publikums, die vereinzelten Töne aus dem Orchestergraben – die Stimmung in einem Theater kurz bevor sich der Vorhang hebt, ist immer ein bisschen aufregend und wunderschön. Jeder Konzert- oder Theaterbesucher braucht vermutlich nur kurz die Augen zu schließen und schon hat er diese typische Atmosphäre vor sich. Doch wer weiß, wie es ist, wenn man ein Theater nahezu für sich alleine hat? Wenn die Sitzflächen in allen Reihen noch hochgeklappt sind, kein verstohlenes Rascheln zu hören ist und das Bühnenbild noch auf die Schauspieler wartet? Auch das ist eine ganz besondere Situation, die man nur selten erlebt – es sei denn, man ist selber in einem Theater tätig – hinter den Kulissen oder als Künstler. In Bad Elster haben wir das König Albert Theater, ein wahres Schmuckstück, das vor mehr als 100 Jahren als letztes deutsches Hoftheater eröffnet wurde. Der Spielplan ist sehr umfangreich, fast jeden Abend findet hier eine Theateraufführung, ein Konzert, eine Oper oder eine Lesung statt. Doch wenn das Haus ohne Zuschauer ist, kann man eine Führung durch das historische Prunkstück machen, einen Blick hinter die Kulissen werfen und spannende Geschichten aus der Historie des Musentempels erfahren. Eine Gelegenheit, die sich Theater-Liebhaber nicht entgehen lassen sollten!