Tomaten-Tatsachen

Ich mag sie sehr gerne – als Suppe, Salat, Soße, nur nicht als Saft (auch nicht im Flieger) – die Tomate. So viele Arten wie es heutzutage von ihr gibt, war es mir neu, dass wir ihre Einführung in Europa Columbus zu verdanken haben. Mein Dank für diese und die folgenden Infos geht wieder an die Hotelküche 😉
In der österreichischen Heimat unseres Küchenchefs sagt man übrigens Paradeiser oder Paradiesapfel zu der Frucht, die eigentlich eine Beere ist. Viele Jahrhunderte bevor sie auf unserem Kontinent heimisch wurde, kultivierten die Azteken die Tomate. Sie ist sehr gesund, da sie viel Vitamin C und Folsäure sowie Lycopin, ein rotes Pigment mit antioxidativer Eigenschaft, enthält. Man sollte sie nicht im Kühlschrank aufbewahren, da sie sonst an Aroma einbüßt und am besten auch nicht neben anderen Früchten lagern.
Ein sehr einfaches, aber schmackhaftes Gericht, das ich mir sehr gerne mache, ist eine Tomaten-Tarte. Dazu rolle ich Blätterteig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech aus, steche mit der Gabel einige Male in den Teig und verteile in Scheiben geschnittenen Mozzarella auf ihm. Das Ganze wird mit Tomatenscheiben bedeckt, mit Salz und Pfeffer gewürzt und mit etwas Olivenöl beträufelt und kommt dann für 25 Minuten in den vorgeheizten Ofen (Umluft 180 °C). Guten Appetit!
 

Drei Punkte, die unsere Gäste glücklich machen

Jeden Montag wird es spannend. Da erhält unser Hoteldirektor eine Auswertung über die Bewertungen, die die Gäste nach ihrer Abreise abgeben – von einem unabhängigen Institut. Diese hat er mir anonymisiert einmal zur Verfügung gestellt. Es hat Spaß gemacht, zu entdecken, wie uns die Gäste sehen.
 
Folgende Punkte haben die Reisenden immer wieder besonders hervorgehoben und gelobt:
 
1) Den direkten Zugang zum Wellness-Bereich der Sächsischen Staatsbäder: Über unseren Bademantelgang spazieren die Gäste – bepackt mit der fertigen Badetasche, die auf den Zimmern wartet – zur Soletherme. Dort können sie schwerelos in drei verschiedenen Becken schweben oder verschiedene Saunen nutzen. Wer Schwimmvergnügen sucht, geht nur einige Meter über den SkyWalk weiter und kann im historischen Albert Bad in modernen Pools abtauchen.

„Wir haben drei wundervolle Tage im Hotel König Albert verbracht, das Solebad, der gesamte
Wellnessbereich lässt keine Wünsche offen.“

„Besonders den kurzen Weg vom Hotel ins Entspannungsbad habe ich sehr genossen.“

„Insgesamt sehr gut. Vor allem die Erreichbarkeit der Badebereiche mit dem Bademantel ist eine geniale Idee.“

 
2) Das Frühstücks-Buffet: Der Duft von frischen Brötchen und Kaffee macht munter und Lust auf ein ausgiebiges Frühstück mit einer großen Auswahl an Köstlichkeiten. Unsere Gäste lieben vor allem den Honig aus der Bienenwabe, das abwechslungsreiche Angebot und freuen sich auch über unsere „Hallo Albert“-Zeitung, die sie jeden Morgen auf den Tag einstimmt.

„Das Frühstück war hervorragend und vielseitig. Ich kann das Hotel nur weiterempfehlen.“

„Modernes und stilvolles Hotel mit tollem Service, freundlichem Personal und einem hervorragenden Frühstücksbuffet (der Honig und die Marmelade waren super!). Der direkte Zugang zu Therme und Parkhaus ist auch sehr gästefreundlich. Wir haben uns jedenfalls rundum wohl gefühlt. :)“

„Das Frühstücksangebot war ausgezeichnet, auch kleinere Häppchen sind sinnvoll.“

„Begeistert waren wir auch vom Frühstücksbuffet.“

 
3) Und das freut uns am meisten: die Freundlichkeit des Personals. Hier lasse ich einfach die Gäste sprechen – vielen Dank:
 

„Der Aufenthalt im König Albert Hotel war sehr gut. Alles hat prima gepasst, die Zimmer waren sehr sauber, geschmackvoll eingerichtet. Das Personal war sehr freundlich und hilfsbereit.“

„Wir haben in Ihrem Haus 4 wundervolle Tage verbringen dürfen. Am besten ist das überall im Haus anzutreffende Service-Personal – hier besonders beim Frühstücksbuffet. Die Dame hat mit Ihrer guten Laune und Ihrer freundlichen Art sofort einen wundervollen Tag eingeläutet. Rundum einfach KLASSE!!!“

„Super Kurztrip. Sehr freundliches Personal, auf alle Fragen hilfreiche und nette Antworten. Alles sehr ordentlich, immer jemand verfügbar und sehr schönes Umfeld. Wir waren super zufrieden und werden bei nächster Gelegenheit wieder dort einchecken!“

„Sehr aufmerksames Personal, Reklamation wurde sofort bearbeitet. Eine vergessene Kosmetiktasche wurde sogar per Post nachgeschickt. Danke liebe Rezeption.“

„Die Vogtländer sind schon ein sympathisches Völkchen.“

„Das gesamte Haus ist einladend und das Personal, dem wir begegneten, war fachkompetent und außergewöhnlich hilfsbereit.“

„Wir haben ein wunderbares Mutter-Tochter-Wochenende im König Albert verbracht. Ein sehr schönes modernes Haus mit allen Annehmlichkeiten, äußerst leckerem Frühstück und vielen liebevollen Details im gesamten Haus. So z. B. eine vorbereitete hübsche Badetasche für den Besuch der Soletherme, eine selbst gestaltete kleine ‚Tageszeitung’ des Hotels mit nützlichen und unterhaltsamen Infos… und es gäbe noch mehr aufzuzählen.“

 
Weitere Bewertungen und Statistiken der Antworten können Sie hier finden.

Eier-Tanz

Die Hotelküche ist für mich ein faszinierender Ort. Da zischt und brutzelt es, dort klappern riesige Töpfe und Pfannen, die Köche rufen sich Kommandos zu und am Übergang zum Restaurant führt alles zum Schlussakkord: köstliche Kunstwerke entstehen und werden liebevoll auf den Tellern angerichtet. Daneben sind Küchenchef Josef und sein Team eine munter vor sich hinsprudelnde Quelle des Wissens. Neulich erklärte mir die Frühstücks-Crew beispielsweise, wie man rohe Eier von gekochten unterscheidet. Bei der großen Menge an Eiern, die tagtäglich im Hotel König Albert verspeist und verarbeitet werden, ein wichtiger Punkt. Man stelle sich nur einen neuen Koch vor, der in der Hektik vergessen hat, wo die rohen Eier und wo die hart gekochten aufbewahrt werden… Hier ist der Tanz-Trick der ultimative Test: Man stellt ein Ei mit seiner Unterseite auf die Tischplatte und bringt es in Schwung. Dreht es sich lustig um die eigene Achse wie ein Kreisel, ist es mit Sicherheit gekocht, fällt es gleich wieder auf die Seite und eiert unrhythmisch hin und her, muss es erst noch ins heiße Wasser. Ich habe es ausprobiert – es funktioniert: Eier-Tanz gekocht: Film_Ei_gekocht Eier-Tanz roh in Zeitlupe: Film_Ei_roh

Balance-Akt mit rohen Eiern

Es gibt viele Kollegen, die ich für ihre Fähigkeiten bewundere. Die Köche, die im Handumdrehen ein köstliches Gericht zaubern, die Mitarbeiter vom Housekeeping, die ein Zimmer ruckzuck blitzblank bekommen und vor allem auch die Leute, die im Service arbeiten. Während ich schon ganz kirre werde, wenn ich zuhause einen Teller Suppe von der Küche zum Esstisch bringe – das Ganze irgendwie verkrampft haltend, den Blick starr auf den schwankenden Inhalt gerichtet und kleine Schritte machend – queren die Kollegen drei Teller balancierend und entspannt lächelnd das komplette Restaurant. Elegant bringen sie die Speisen zu den Gästen, servieren geschickt und haben dabei alles im Blick. Hindernisse wie Stühle, die plötzlich nach hinten geschoben werden, ahnen sie bereits im Voraus und umschiffen sie galant. Aus den Augenwinkeln werden leere Gläser am Nebentisch entdeckt, Gästewünsche im Vorbeigehen registriert und Bestellungen auf dem Rückweg zur Küche abgegeben. Ein Job, der viel Konzentration und Kondition verlangt. Nicht umsonst meinte letztens Michelle, die liebend gerne im Service tätig ist, dass sie sich dadurch Sport in ihrer Freizeit spart. Sie hat mir übrigens auch erzählt, wie sie das richtige Tragen in ihrer Ausbildung lernte: mit rohen Eiern, die auf den Tellern platziert wurden! Ich werde es lieber nicht ausprobieren…

Hotel-Potato statt Couch-Potato

Sie hat eine rote Schale und einen gelben Kern, kocht mehlig und schmeckt leicht nussig – die König-Albert-Kartoffel. Seit ein paar Tagen ist sie unter der Erde und wir hoffen darauf, die speziell für das Hotel König Albert in Bad Elster gezüchtete Knolle im Frühherbst ernten zu können. Wie kam es dazu, dass wir eine eigene Kartoffel haben? Dazu muss man wissen, dass das Vogtland und der Kartoffelanbau sehr eng zusammenhängen. Die Bauern hier waren nachweislich die ersten in Deutschland, die Kartoffeln auf ihren Feldern pflanzten. Rund 50 Kilometer nördlich von Bad Elster hat Ulrich Gündel seinen Kulturbauernhof. Dort baut er historische Kartoffelsorten wie zu Zeiten unserer Vorfahren an. Da diese alten Sorten noch nicht so resistent gegen Umwelteinflüsse sind wie die heutigen Kartoffelsorten, ist das eine sehr zeitaufwändige Arbeit. Dennoch machen die Gündels nebenher noch viel mehr als nur Kartoffeln zu züchten: Sie haben ihre eigene Band, laden zu musikalisch-kabarettistischen Kartoffel- und Wein-Verkostungen ein und vermieten ihren „Kulturstall“ als Veranstaltungs- und Partyraum. Sie sind also alles andere als Couch-Potatos 🙂 Doch ich schweife ab… Irgendwann funkte es bei den Gündels zwischen der Vogtländischen Blauen, einer Kartoffel, die man schon seit 150 Jahren im Vogtland kennt, und der englischen Red Cardinal und eine neue Sorte – noch ohne Namen – war geboren! Unser Chefkoch Josef kostete die neue Kartoffel und verliebte sich in sie. Daraufhin beschloss man, die neue Knolle „König Albert“ zu taufen und sie exklusiv für unser Hotel anzubauen. Das Happy End gibt es dann im Oktober, wenn geerntet wird und die Köstlichkeit als eine von Josefs Kartoffel-Kreationen auf die Teller unserer Gäste kommt.

Rezept: Kartoffeltascherl von Josef

Übrigens: die Kartoffel hat hier im Vogtland sogar ihre eigene Hymne, komponiert von MDR JUMP – hört selbst!

Foto: Kartoffelprinzessin Selina pflanzt unsere König-Albert-Kartoffel.

Welcher Frühstücks-Typ sind Sie?

Es gibt ja Leute, die können morgens nichts essen. Für andere ist dagegen die erste Mahlzeit des Tages zugleich die wichtigste. Manche frühstücken jeden Tag das gleiche, während andere die Abwechslung genießen. Ich habe festgestellt, dass es einen großen Unterschied macht, ob man zuhause frühstückt oder im Hotel. Dort ist die Auswahl einfach viel größer und man hat – ohne selbst einen Aufwand zu haben – die Möglichkeit, viele verschiedene Speisen auszuprobieren. Man greift einfach gerne zum Obstsalat, nimmt sich etwas vom Rührei, bestellt ein Omelette oder isst zum Abschluss ein süßes Teilchen, wenn man alles schön angerichtet präsentiert bekommt und nicht ewig selbst Obst schnippeln oder Eier in die Pfanne schlagen muss. Im Hotel König Albert gibt es eigene Frühstücks-Köche, die dafür sorgen, dass pünktlich um halb sieben der Kaffee und die frischen Brötchen duften und das Buffet dazu einlädt, sich genussvoll zu stärken. Dabei fällt mir ein älterer Herr auf Geschäftsreise ein, den ich einmal in einem Hotel beim Frühstück traf. Er erläuterte mir, dass er die Qualität eines Hotels daran messe, ob es beim Frühstücksbuffet Lachs gäbe oder nicht. Dabei mochte er selbst gar keinen Fisch! So hat wohl jeder seine eigenen Maßstäbe an das Frühstück in einem Hotel.

Dirigent im Küchentrakt

Gute Entscheidungen werden oft bei einem genussvollen Essen getroffen. Auch die Idee, in Bad Elster ein Hotel zu eröffnen, wurde in geselliger Runde bei köstlichen Speisen besiegelt. Und unser heutiger Küchenchef war der Auslöser dafür. Aber von Anfang an: Josef Kloiber stammt aus dem Burgenland, ist seit nahezu 40 Jahren Koch aus Leidenschaft und kann sich keine andere Beschäftigung vorstellen. Nach seiner Ausbildung in der österreichischen Heimat, war Josef in Restaurants und Hotels in verschiedenen touristischen Regionen des Landes tätig. Das Zillertal, der Mondsee, die österreichische Hauptstadt und Linz waren unter anderem seine Stationen, bevor er 2010 aus persönlichen Gründen ins Vogtland kam. Im Restaurant Convivo, das er zusammen mit seiner Lebensgefährtin Marion Stahl führte, fanden die ersten Treffen der österreichischen Investoren statt, die darüber diskutierten, ob sich Bad Elster als Standort des neuen Hotel König Albert eigne. Seine Kochkünste haben sicherlich dazu beigetragen, dass man sich in dem Ort sofort wohlfühlte und beschloss, das Vier-Sterne-Superior-Haus hier zu eröffnen… Und wie kommt Josef nun in unsere Küche? Nun, als die Betreiber des Hotel König Albert im Herbst 2016 von seinen Plänen hörten, das Restaurant Convivo zum Jahresende zu schließen, engagierten sie ihn als Küchenchef. So kommen nun glücklicherweise die Gäste des Hauses und die Geschäftsführer in den Genuss der Kochkünste des Österreichers.

Spalken und Bambes – die Speisekarte verstehen

Sicher kennen Sie das: Im Ausland sitzt man oft etwas ratlos im Restaurant, der Magen meldet Appetit, doch was bitte ist mit all den Gerichten gemeint? Auch wenn man der Sprache des Urlaubslandes im Grunde mächtig ist, manche kulinarischen Ausdrücke erweisen sich als Stolpersteine. Das kann auch im eigenen Land passieren, beispielsweise, wenn die Reise in eine Region führt, die ihren eigenen Dialekt pflegt. Im Hotel König Albert in Bad Elster stehen auf der Speisekarte unter anderem Spalken und Bambes – vogtländische Spezialitäten, die köstlich schmecken, aber die einem zunächst erklärt werden müssen. Wer beim Servicepersonal Spalken bestellt, der kann sich auf einen Eintopf mit Kartoffeln, Gemüse der Saison und Rauchwurst freuen. Bambes haben weder etwas mit Bambie, noch mit Barbie zu tun, sondern sind Kartoffelpuffer, die der Koch mit Wildkräutersalat und Bärlauch-Schmand auf den Teller bringt. Beides ist hervorragend als Vorspeise oder Zwischengang geeignet.

Was macht eigentlich eine F&B-Managerin?

Jede Branche hat ihre eigenen Fachbegriffe, die Außenstehenden wenig sagen. Bevor ich anfing, für das Hotel König Albert in Bad Elster zu arbeiten, wusste ich beispielsweise nicht, welche Aufgaben ein F&B-Manager hat. Im „HKA“ – so kürzen wir intern unseren Arbeitgeber ab – hat Nicole Schädlich diese Position inne. Wir nennen sie auch die „britische Vogtländerin“, da sie lange Zeit in London und Südengland lebte, um „auf unkomplizierte Art Englisch zu lernen“, wie sie mir erzählte. Das hat so gut funktioniert, dass sie sogar einen britischen Akzent hatte, als sie wieder im Vogtland war und für das Hotel König Albert als F&B-Managerin anfing. Mittlerweile hört man wieder, dass sie aus Oelsnitz stammt, das keine 20 Kilometer von Bad Elster entfernt liegt.
Aber nun zu ihren Aufgaben: F&B steht für Food & Beverage, also Speisen und Getränke, das heißt, Nicole ist für alles zuständig, das mit Essen und Trinken zu tun hat. Bereits Monate, bevor das Hotel König Albert eröffnete, suchte sie – zusammen mit Marc Cantauw, dem Hoteldirektor – das Equipment aus und bestellte all die kleinen und großen Dinge, die für einen rundum gelungenen Genuss nötig sind: von den Weingläsern über das Besteck bis zu den Kaffeemaschinen. „Es war so, als würde man ein neues Haus einrichten und nichts, aber auch gar nichts haben – da merkt man erst, was man tagtäglich alles braucht.“
Nicole Schädlich sorgt auch für die köstlichen Tropfen, die die Gläser der Gäste füllen und im Weinschrank lagern. Sie ist für den Nachschub an Säften und Kaffee ebenso verantwortlich wie für die Digestifs und Liköre, sie schult und beaufsichtigt das Servicepersonal des Restaurants und hilft oft mit, um die Gäste mit den köstlichen Gerichten aus der Küche zu verwöhnen.

Koch-Kunst mit Kartoffeln

Hätte man mich vor kurzem gefragt, was man alles aus Kartoffeln kochen kann, meine Liste wäre folgendermaßen ausgefallen: Salzkartoffeln, Ofenkartoffeln, Püree, Pommes Frites, Bratkartoffeln, Rösti, Suppe,… Kartoffelsalat natürlich, Kroketten,… aber das wäre es dann auch gewesen. Bis Josef mich eines Besseren belehrte. Der Küchenchef im Hotel König Albert in Bad Elster weiß sehr viel über die beliebten Knollen und zaubert daraus überraschend abwechslungsreiche Kreationen. „Kartoffeln sind ein wichtiges Grundnahrungsmittel, das man in unendlich vielen Variationen gesund und bekömmlich, aber vor allem auch schmackhaft zubereiten kann. Sie haben wenig Kalorien, halten lange satt und liefern dem Körper hochwertige Proteine, Mineralstoffe und Spurenelemente.“ Josef Kloiber stellt daraus beispielsweise Kartoffelnockerl mit Rohschinken und Pilzen oder mit mediterranem Gemüse gefüllte Kartoffeltascherl her.

Kartoffeltascherl gefüllt mit mediterranem Gemüse
Zutaten:
1 kg Kartoffeln
250 g Mehl
3 Eigelb
1 Ei zum Bestreichen
Salz, Pfeffer, Muskat

Für die Füllung:
1 EL Olivenöl
1 Zucchini, 1 Paprika, 1 kleine Aubergine, 1 Knoblauchzehe, 200 g Champignons
1 EL gehackte Kräuter (Petersilie, Basilikum, Rosmarin)
100 g getrocknete Tomaten
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Alle Zutaten für die Füllung feinwürfelig schneiden und in Olivenöl anbraten – das Gemüse soll noch etwas kernig sein. Kräuter dazugeben und mit Salz und Pfeffer würzen, abtropfen und auskühlen lassen.
Für den Teig die Kartoffel kochen, schälen und noch heiß durch die Kartoffelpresse drücken. Etwas abkühlen lassen, dann die restlichen Zutaten dazugeben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Falls nötig, Mehlzugabe anpassen.
Den Teig ausrollen (ca. 5 mm) und rund ausstechen. In eine Hälfte die Füllung geben, Rand mit Ei bestreichen und die zweite Hälfte darüber klappen. Die Teigränder andrücken, in kochendes gesalzenes Wasser geben und leicht köcheln lassen, bis die Tascherl an die Oberfläche kommen. 2 bis 3 Minuten ziehen lassen, dann rausnehmen, abtropfen lassen – in Butter oder Öl anbraten und mit Kräuterdip servieren.