Riesen-Rosengarten

Wer schon einmal im Hotel König Albert zu Gast war, kennt das Bild, das jedes Zimmer schmückt: Drei Damen spazieren im Sonnenschein durch den Rosengarten. Das Motiv stammt von einer historischen Postkarte und zeigt Kurgäste in früheren Zeiten. Damals war Bad Elster ein Hot Spot der feinen Gesellschaft, die zur Sommerfrische und für Kuranwendungen ins Vogtland kamen. Die Innenarchitekten, die unser Hotel einrichteten, ließen die Postkarte als Printdruck gestalten und in jedes Gästezimmer hängen. Noch einen Schritt weiter ging die junge Künstlerin Laura Baschin im vergangenen Jahr: sie fertigte für das Foyer des Hotel König Albert ein Riesen-Gemälde der Vorlage – sage und schreibe 6 Meter lang und 1,60 Meter breit! Dieses überdimensionale Kunstwerk begrüßt nun jeden, der das Vier-Sterne-Superior-Haus betritt (derzeit sind das Pandemie-bedingt leider nur ein paar Mitarbeiter, die zur Arbeit ins geschlossene Hotel kommen, aber das wird sich hoffentlich wieder ändern). Ich habe Laura bei ihrer Arbeit über die Schulter geschaut und war bereits von ihrem Handwerkszeug beeindruckt: ein Pinsel, so groß wie ein Besen, Eimer voller Farbe und eine hohe Leiter, auf die sie immer wieder klettert, um zu sehen, wie das Bild aus der Entfernung wirkt, sind ihr Material. Nicht nur künstlerisches Talent, sondern auch detektivischer Forschergeist und Einfühlungsvermögen waren bei der Erstellung des Gemäldes vonnöten. „Bei dieser Dimension sind Details, die man im Kleinen gar nicht so genau erkennt, plötzlich wichtig“, erklärte mir Laura, die Theatermalerei studiert. „Ich muss beispielsweise schauen, um was für Bäume im Hintergrund es sich handelt und versuchen, aus den Silhouetten auf ihre Art zu schließen, um sie richtig darstellen zu können. Bei den Kleidern der drei Damen ist es ähnlich – ich gehe den Fragen nach, was man zu dieser Zeit trug und worauf ich achten muss.“ Ich hoffe, Sie können sich bald selbst einmal bei einem Besuch im Hotel König Albert davon überzeugen, dass Laura das wunderbar gelungen ist!

Copyright: Tim Hard

Birdie, Eagle und Hole-in-One im Hotel König Albert

Wussten Sie, dass gleich drei Meisterschafts-Golfplätze von unserem Hotel aus ideal erreichbar sind und Sportler-Herzen höherschlagen lassen? Und das Beste daran: Jeder Platz hat seine Besonderheit. Den 18-Loch-Meisterschaftsplatz Sokolov machen Höhenunterschiede bis zu 42 Metern, großartige Ausblicke und immer wieder überraschende Herausforderungen spannend. Der 18-Loch-Meisterschaftsplatz in Hof ist in die oberfränkische Hügellandschaft eingebettet ist. Hier muss man Schräglagen und Steigungen meistern und kommt an vier Teichen vorbei. Dritter im Bunde ist das Golf Resort Franzensbad in Hazlov, das vor allem aufgrund seiner natürlichen Wasserhindernisse – inklusive Wasserbüffel – beliebt und auch berüchtigt ist. Manfred Nietert hat sich mit diesem Platz einen Traum erfüllt. Ich habe vor einiger Zeit mit dem erfolgreichen Geschäftsmann telefoniert und er erzählte mir, dass er sich in die Gegend um Hazlov mit ihren satten grünen Hügeln und jahrhundertealten Wäldern bei einer Wanderung verliebte. Im Kopf des begeisterten Golfers entstand sofort das Bild eines Golfplatzes, doch bis zur Realisierung waren viel Ausdauer und Geduld gefragt. Dafür genießen Manfred Nietert und seine Gäste heute das Golfen dort umso mehr. Und seine Wasserbüffel, die auf den fruchtbaren Wiesen grasen und auch gerne mal beim Abschlag zusehen, sind ein Highlight für die Sportler.

Foto: Golf Resort Franzensbad

Was Michael Börner mit Marco Polo gemeinsam hat

Er gehört neben dem Hoteldirektor zu den Männern der ersten Stunde im Hotel König Albert: Michael Börner. Bereits ein Jahr vor der Eröffnung des Hauses bereitete er im kleinen Team alles akribisch vor und fieberte den ersten Gästen entgegen. Für den Job zog der Großstädter von Berlin nach Bad Elster – aus Neugier und Entdeckungslust wie Marco Polo, die historische Persönlichkeit, die unser Verkaufsleiter für seinen Wissensdrang und seinen Mut, sich aufzumachen, um mehr von der Welt kennenzulernen, bewundert. „Der Sonnenaufgang sieht an den verschiedenen Ecken der Welt anders aus, es gibt so viel zu entdecken und zu erleben und oft überraschen einen die Orte, in die man durch Zufall kommt.“ So ist es Michael Börner mit Bad Elster gegangen. „Anfangs hätte ich es mir nicht träumen lassen, dass ich Jahre später immer noch hier bin.“ Mittlerweile fühlt sich der Fußballfan, der in seiner Freizeit gerne selber kickt, in der Kultur- und Festspielstadt richtig heimisch und gerne erläutert er den Gästen die Vorteile seiner Wahl-Heimat. „Ich freue mich jeden Tag, wenn ich entspannt durch den Kurpark zum Hotel schlendere. In Bad Elster hat man ein ganz anderes Lebensgefühl.“ Fragen Sie ihn bei Ihrem nächsten Aufenthalt einfach mal!

Was in einem Hotel ohne Gäste passiert…

In dieser schwierigen Zeit läuft das Hotel König Albert sozusagen auf Sparflamme… alle Mitarbeiter sind in Kurzarbeit, manche kommen ab und zu ins Haus, um die nötigen Arbeiten durchzuführen: die Personalabteilung beispielsweise. Meistens vor Ort sind unser Hoteldirektor Marc Cantauw und Verkaufsleiter Michael Börner. Sie planen bereits jetzt die weiteren Aktionen in diesem Jahr. Vormittags ist die Rezeption von 9.00 bis 14.00 Uhr besetzt und kümmert sich um die Anfragen von Gästen, die gerne ihren Urlaub bei uns verbringen möchten. Unsere Auszubildenden sind ebenfalls im Haus und sorgen dafür, dass alles für den Tag, an dem wieder geöffnet werden darf, tip top vorbereitet ist. Dabei gehen natürlich alle auf Abstand, was bei dieser Minimalbesetzung und dem großen Haus recht einfach ist.

Elche vor dem Hotel

Sie sind derzeit ein sehr beliebtes Fotomotiv und verbreiten vorweihnachtliche Stimmung. Immer wieder kommen Spaziergänger vorbei, bleiben staunend vor unserem Eingang stehen und zücken ihr Handy, um Bilder zu machen – die beiden blinkenden Elche vor dem Hotel König Albert. Unser Hoteldirektor Marc Cantauw hat die fast lebensgroßen Figuren – mit Geweih kommt einer unserer Elche auf gut 1,75 Meter Höhe – vergangenes Weihnachten in einem Geschäft gesehen. Der Preis pro Tier war stolz. „Nach den Feiertagen wurden die Figuren um 50 Prozent reduziert, waren mir aber immer noch etwas zu teuer. Als der Preis nochmals um die Hälfte gesenkt wurde, habe ich dann gleich beide Elche genommen.“ Ein Glück, denn so ist unser Haus eine kleine Attraktion, auch wenn es gar nicht geöffnet hat!

Was der schläfrige Elefant im Hotel zu suchen hat

Wer in den vergangenen Monaten, als das Hotel nicht in der Corona-Pause war, einmal unser Haus besucht hat, hat ihn sicher gesehen: den schläfrigen Elefanten. Und natürlich auch seine Kumpane, die Köpfe „kiss or bite“ oder das Schiff „between water and wind“ – gemeint sind die wunderbaren Skulpturen, die das Hotel König Albert verschönern. Dabei handelt es sich um eine Ausstellung des jungen Bildhauers Felix Hafner, der seine Werkstatt in Leipzig hat. Ich habe den Künstler einmal gefragt, wie er dazu gekommen ist… Er war zwölf Jahre alt, als er in einem kleinen Verschlag das Werkzeug seines Ur-Opas fand. Bohrer, Hammer, Stemmeisen und weitere Teile, die ein Tischler benötigt. Weil ihn die Sachen faszinierten, begann der Junge, die Funktionsweise der Geräte herauszufinden und mit Holzstücken zu experimentieren… und sein Berufswunsch, mit Holz zu arbeiten stand fest. Heute stehen die Werke von Felix Hafner bei Kunstliebhabern hoch im Kurs und auch einige unserer Gäste haben sich schon ihre Lieblings-Skulptur reservieren lassen. Den schläfrigen Elefanten hat der Künstler übrigens extra für unser Haus ausgesucht. „Der Elefant ist über Zeit und Vergänglichkeit erhaben, Momentaufnahmen sind ihm nicht so wichtig. Damit passt er nach Bad Elster, das mit seiner langen Geschichte und Tradition als Weltbad nach der Wende nahezu in Vergessenheit geraten ist.“

Restaurant-Tipp für Genießer

Sächsische Rinderkraftbrühe, Siedegebäck, Lachs aus dem Rhein, Rinderfilet, Rebhuhn auf einem Ragout von Hahnenkämmen, Käse, Eis und Dessert… wer 1890 bei einem Paradedinner von König Albert am Sächsischen Hof zu Gast war, speiste üppig und für unseren Geschmack manchmal auch gewöhnungsbedürftig. Doch eines ist seit 130 Jahren gleichgeblieben: wir lieben es, in einem stilvollen Ambiente miteinander Gutes zu genießen. DAS ALBERT ist seit kurzem der Tipp für Feinschmecker in Bad Elster. Das Restaurant befindet sich im wunderschönen Kurhaus, gleich gegenüber unserem Hotel König Albert. Auf der Speisekarte stehen österreichische und vogtländische Klassiker, die gerne auch mal modern interpretiert werden. Dabei ist Küchenchef Michael Büttner wichtig, dass die Zutaten von regionalen Produzenten kommen und von bester Qualität sind. Wie wäre es beispielsweise mit Kürbis-Cremesuppe mit Kokos, Ingwer, Kernöl und Brotchips, gefolgt von Steak vom Rindsfilet mit Kartoffelgratin, Grillgemüse und Pfeffersoße und zum Abschluss mit flüssigem Schokokuchen auf Beerenragout und Zitroneneis? Ich bin sicher – das hätte König Albert geschmeckt!

Tipp für die Zeit nach der Corona-Pause: DAS ALBERT in Bad Elster, geöffnet 17.00 bis 22.00 Uhr, Sonntag und Montag Ruhetag. Copyright: bildzeugs.de

Ausflugstipp Nr. 1 bei schönem Wetter

Bad Elster und das Vogtland bieten enorm viel für einen abwechslungsreichen Urlaub. Und das Schöne: die meisten Erlebnisangebote sind ganz nah. Ich habe mir vorgenommen, Ihnen an dieser Stelle immer wieder ein paar Tipps für Ausflüge zu geben, die Sie vom Hotel König Albert aus unternehmen können. Denn Vorfreude ist wunderbar und so können Sie sich von zuhause aus schon Ihren Traumurlaub zusammenstellen! Starten wir also mit einem einzigartigen Bauwerk, das ein sehr beliebtes Ziel nicht nur für Fotografen ist: der Göltzschtalbrücke. Sie ist die größte Ziegelbrücke der Welt und sehr beeindruckend. In 78 Metern Höhe spannt sich die Brücke 574 Meter über die tief unter ihr fließende Göltzsch. Dieses Wunderwerk der Architektur wurde 1846 aus 26 Millionen Ziegelsteinen errichtet, damit die Eisenbahn von Leipzig nach Nürnberg das tiefe Tal überwinden konnte. Sie ist übrigens immer noch in Betrieb! Zu erreichen ist die Brücke mit dem etwas schwer auszusprechenden Namen in ca. einer Stunde von Bad Elster. Wer mehr zur Brücke erfahren möchte, kann beim Tourismusverband Nördliches Vogtland einen Vortrag zum Brückenbau im Voraus bestellen. Und wer gerne wandert, findet einige schöne Möglichkeiten – vom 6,5 km langen Höhenweg bis zur 17 km langen Tour „Von Brücke zu Brücke“, bei der man zur Elstertalbrücke gelangt und für den Rückweg zum Ausgangspunkt die Bahn nimmt. Auf der Website gibt es weitere Infos dazu.

Foto: Archiv des Tourismusverbandes Vogtland e. V. Fotograf Christoph Beer

Frau Keitels Tipp gegen Stress

Im September hatten einige meiner Kollegen und ich ein ganz besonderes Erlebnis. Wir durften ein Angebot testen, das das Hotel König Albert seinen Gästen im nächsten Jahr machen wird – Waldbaden. Martina Keitel, eine Diplom-Biologin, die schon seit langem in Sachsen zuhause ist, war einige Tage bei uns in Bad Elster und hat uns mit dem Thema vertraut gemacht. Und eine kleine Gruppe von uns durfte „zum Praxistest“ mit ihr in den Wald. Ich muss zugeben, dass ich anfangs relativ skeptisch war und mir nicht viel darunter vorstellen konnte. Martina Keitel führte uns zunächst zu einer kleinen Lichtung und bat uns, die Bäume in Ruhe genau anzuschauen, ihrem Wuchs von den Wurzeln über den Stamm bis zur Krone zu folgen, das Farbspiel der Blätter zu beobachten… Ich habe mich nach und nach, Übung für Übung und je tiefer wir in den Wald kamen, darauf eingelassen… Und das Erstaunliche war: irgendwann hat das Gedankenkarussell in meinem Kopf aufgehört sich zu drehen und ich konnte mich auf die Geräusche des Waldes, das Rauschen der Blätter, das leise Knacken der Zweige konzentrieren… viel ruhiger und entspannter als zuvor bin ich nach unserer Runde wieder am Hotel angekommen und konnte kaum fassen, dass drei Stunden vergangen waren! „Waldbaden ist für mich ein Wald-Gesundheitstraining, das regelmäßig angewandt, unser mentales und körperliches Wohlbefinden nachhaltig stärkt“, ist Martina Keitel überzeugt, die sich seit vielen Jahren intensiv und wissenschaftlich fundiert mit dem Waldbaden auseinandersetzt. Probieren Sie es aus – bei uns in Bad Elster!

Schwereloses Schweben inklusive

Ich weiß nicht, ob Sie es schon wissen, denn bei all der Unsicherheit in den vergangenen Wochen, ob es zu einem Lockdown kommt oder nicht, ist eine Sache beinahe untergegangen, die für unsere Gäste enorm wichtig ist: seit Oktober ist bei jeder Übernachtung nicht nur der Besuch im Albert Bad inkludiert, sondern auch das Schweben in der Soletherme! Das heißt, von Ihrem Zimmer ist die grandiose Schwerelosigkeit nur zwei Minuten oder 50 Schritte entfernt… okay, die Angaben variieren etwas, je nachdem, wo Ihr Zimmer liegt, aber man ist wirklich flugs im warmen Solewasser, das einen leicht wie eine Feder werden lässt. Ein traumhaftes Gefühl! So wird Ihr Urlaub noch entspannter und erholsamer! Ist das nicht eine schöne Neuigkeit?

Foto: SSB Soletherme Bad Elster; Pastierovic