Mitbringsel – genussvolle Erinnerungen

„Souvenirs, Souvenirs, kauft Ihr Leute, kauft sie ein…“ sang Bill Ramsey und landete damit lange vor meiner Zeit einen Hit. Die meisten Menschen, die ich kenne, bringen von ihrem Urlaub eine Kleinigkeit mit – einfach, um sich dieses schöne Gefühl ein kleines bisschen länger zu bewahren, das man an einem Ort hat, an dem man fern ab vom Alltag ausspannt. Gäste des Hotel König Albert können ebenfalls Souvenirs erwerben und damit das Wohlgefühl ihres Aufenthaltes mit nach Hause nehmen. Beispielsweise feines Porzellan von Rosenthal, damit man zuhause bei der täglichen Tasse Tee an die schöne Zeit in Bad Elster denkt. Berühmt für ihre Konfitüren ist unsere Frühstücksköchin Susann Oelsner, die einige ihrer Kreationen wie Orange-Apfel-Ginger zum Mitnehmen abgefüllt hat. Wer es knusprig mag, liebt sicher unsere König-Albert-Oblaten, die mit dem eigens für unser Haus komponierten Kaffee ganz besonders gut schmecken.

Foto: Marcus Persing

Nach Ostern auf die Osterinsel

In diesem Jahr werde ich die Ostertage verlängern und am Dienstag, den 19. April auf die Osterinsel reisen! Keine Sorge Chef, ich brauche dazu keinen Urlaub 🙂 Ich gehe einfach ins Königliche Kurhaus gegenüber und genieße den multimedialen Reisebericht „Osterinsel – Südsee extrem“ von Jörg Hertel. Der sächsische Fotograf und Reise-Autor war ein Jahr lang vor Ort und brachte eindrucksvolles Material wie Fotos und Tonaufnahmen mit. In seinem Vortrag geht er den Fragen nach, wie die ersten Siedler auf die Osterinsel kamen, wie sie in der Isolation bis heute dort überlebten und warum sie tausend Jahre lang riesige Steinskulpturen schufen… ich freue mich schon auf die Bilder und Eindrücke! Übrigens habe ich eben nachgeschlagen, warum die Osterinsel Osterinsel heißt. Es hat tatsächlich etwas mit Ostern zu tun: der niederländische Seefahrer Jakob Roggeveen landete dort am Ostersonntag (genau heute, am 5. April vor 300 Jahren!!!) und nannte die Insel dann Osterinsel! Und auch Sachsen hatte Anteil an dem Ganzen: ein in Leipzig veröffentlichter Bericht über diese Entdeckungsfahrt lenkte das öffentliche Interesse in Europa auf die Insel, die man bis dato auf unserem Kontinent noch nicht gekannt hatte.

Foto: CVG

Alles grün – heute ist St. Patrick’s Day

Ist gibt ja einiges, was Irland und das Vogtland gemeinsam haben. Gut, wir färben jetzt die Weiße Elster zum St. Patrick’s Day nicht grün, wie das die Dubliner mit ihrem River Liffey machen. Aber wir lieben auch die Musik und den Tanz (wenn wir auch nicht so gut steppen wie Michael Flatley und sein Team). Und wir freuen uns auf Irish Heartbeat, das am 27. März, zehn Tage nach dem St- Patrick’s Day, bei uns auf der Bühne steht! Dahinter verbergen sich drei Musikerinnen und zwei Musiker, die zu einem Spaziergang durch die irische Tradition einladen und dabei auch Abstecher in die Weltmusik machen. Gemeinsam mit dem Publikum werden sie in Bad Elster den St. Patrick’s Day nachfeiern und den irischen Herzschlag ins Vogtland bringen.

Foto: Gavin Coughalan

Der geheime Garten in Bad Elster

Um mich in dieser Zeit einmal abzulenken, habe ich mir am Wochenende einen Abstecher in den geheimen Garten gegönnt. Belohnt wurde ich mit sehr abwechslungsreichen Bildern der Leipziger Grafikbörse, denn der Hortus Secretus ist eine Ausstellung in der KunstWandelhalle von Bad Elster, die noch bis Mitte April zu sehen ist. Mehr als 100 Künstlerinnen und Künstler haben ihre Vorstellung bzw. Interpretation eines Gartens zu Papier gebracht. Da gibt es beispielsweise abstrakte Werke, bei denen die Formen und Farben die Pflanzen andeuten oder das recht realistische Bild eines Gewächshauses, das aber dennoch viele Fragen aufwirft. Zum Versinken und Träumen hat mich eine Landschaft in der Dämmerung eingeladen. Und Frühlingsgefühle habe ich auch bekommen: bei der zarten Radierung eines Kleingartens mit filigranen Gräsern und Tieren.

Unser neues Magazin für Sie

Es ist ganz schön füllig geworden: das neue Hotel König Albert-Magazin. Es ist die bereits vierte Ausgabe, die für Sie geschrieben, gestaltet und herausgegeben haben. Mit 68 Seiten kann das Magazin selbstbewusst „Hallo“ zu den Zeitschriften und Zeitungen sagen, die am Kiosk verkauft werden. Prall gefüllt mit Geschichten und Infos wartet es bereits in Ihrem Zimmer auf Sie – selbstverständlich kostenfrei. Wie immer erhalten Sie bei der Lektüre einen Blick hinter die Kulissen unseres Hauses. Sie erfahren, was es mit den neuen Kunstwerken, die überall im Hotel zu finden sind, auf sich hat. Sie können uns bei unserem Experiment Waldbaden begleiten und mit uns gemeinsam die ultimative Entspannung beim SoleMove erleben. Einige unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verraten Ihnen ihre Lieblingsecken im Haus und Koch- und Cocktail-Rezepte liefern Ihnen Tipps für zuhause. Ganz neu ist übrigens unser Hotelwegweiser von A bis Z in das Magazin integriert. Und eine besondere Überraschung gibt es auch noch: wer mit seinem Smartphone die QR-Codes neben den verschiedenen Artikeln scannt, für den wird das Heft lebendig: Filme führen Sie noch ein Stück weit tiefer in unsere Hotel König Albert-Welt.
Natürlich können Sie das Magazin auch als E-Paper lesen:
https://www.hotelkoenigalbert.de/magazin2022vol4/

Meine Top 3-Tipps für Bad Elster im Winter

Wenn sich die Temperaturen im einstelligen Bereich bewegen, eine Schneedecke über den Beeten des Kurparks liegt und die Natur ihre Kräfte für das Frühjahr sammelt, kann man Bad Elster ganz gemütlich und kuschelig erkunden. Hier sind die besten Tipps für alle, die unsere Schneemann-Zeit genießen und die Kultur- und Festspielstadt im Winter besuchen:

Top 1: Draußen ist es klirrend kalt, drinnen umso wohltuender warm: Nie ist das Schweben in der Soletherme schöner als im Winter. Schwerelos liegt man auf dem Wasser, lässt sich treiben und während der Körper völlig entspannt, gehen die Gedanken auf Reisen.

Top 2: Ob vor oder nach dem Abendessen: glücklicherweise wird es in der kalten Jahreszeit recht zeitig dunkel und der grandiose Auftritt der geheimnisvollen Schönen kann beginnen: Mit Licht kreativ in Szene gesetzt, leuchtet Bad Elster strahlend und magisch wie nie zuvor. Ein Spaziergang durch die neue Erlebnis- und Lichterwelt in den Königlichen Anlagen verzaubert einfach.

Top 3: Ausgiebig schlemmen und genießen macht im Winter doppelt Spaß, weil man einfach Appetit auf Gutes hat, das gerne auch mal etwas deftiger sein kann als im Sommer. Im Restaurant Das Albert warten zahlreiche Köstlichkeiten auf Genuss-Menschen. Als Vorspeise Maronencremesuppe oder Backhendlsalat? Zum Hauptgang rosa gebratene Entenbrust mit Kartoffelsouflée oder gebackene Couscous-Nockerl? Flüssiger Schokokuchen oder Apfelstrudel als Dessert? Ideal für alle, die sich nicht entscheiden können oder wollen: die vier- oder sechsgängigen Überraschungsmenüs!

Mr. Rod kommt nach Bad Elster

Geht es Ihnen auch so: Es gibt einige Musiktitel, die mich umgehend an besondere Ereignisse erinnern und schwupps sind meine damalige Stimmung und Gefühle wieder da… Songs von Rod Stewart sind da ganz vorne mit dabei. Deshalb freue ich mich auch schon sehr auf Mr. Rod, der am 12. Februar nach Bad Elster kommt! Die Rod-Stewart-Tribute-Show verspricht eine „professionelle Rockshow voll Intensität und emotionaler Höhepunkte“, in der viele Hits des britischen Sängers zu hören sein werden. Mein Ticket habe ich mir schon reserviert und bis Samstag in einer Woche werde ich mir zur Einstimmung noch einige Male meine Lieblingssongs von Rod Stewart anhören. Falls mich jemand sucht: „I am sailing…“

Foto-Copyright: Marco Wölferl

Nachts allein im Hotel…

Während der vergangenen Lockdowns hielten zwei Männer abwechselnd nachts im Hotel die Stellung: unser Hoteldirektor Marc Cantauw und der Verkaufsleiter Michael Börner. Neben Bewegunsmeldern und Kameras sorgten sie in dieser besonderen Zeit dafür, dass das Hotel ein bisschen bewohnt blieb und bewacht wurde. „Ist es nicht gruselig, so ganz alleine nachts im dunklen und riesigen Haus?“ Alleine bei dem Gedanken bekam ich jedes Mal eine Gänsehaut. „Schon ein bisschen, aber ich habe meinen Hund dabei, der sofort anschlägt, wenn sich draußen etwas rührt, wenn jemand an die Fenster kommt oder das Licht angeht“, erzählte mir Marc Cantauw. „Ich überlege mir, dass Brad Pitt vermutlich in seiner Villa mit 6.000 qm sitzt, ich dagegen habe 6.600 qm zur Verfügung, bin Herr über das größte Wohnzimmer der Welt und habe eine Riesen-Bar für mich. Und zuhause wird nichts schmutzig und ich spare mir die Putzfrau“ – in seiner gewohnt humorvollen Art sah der Hoteldirektor die positive Seite seines Einsatzes und gestand, dass er vor Ort ruhiger und besser schlafen könne, da er sich dann keine Sorgen um das Hotel machen müsse…
Und wie ging es Michael Börner? „Ich kam mir fast vor wie im Film ‚Nachts im Museum‘… bei meinen Runden durch die Gänge hatte ich hin und wieder auch eine Fatamorgana und sah fröhliche Gäste durch das Haus gehen.“ – Wie gut, dass es nun wieder soweit ist und das Hotel König Albert mit Gästen gefüllt ist 🙂
Foto: Jan Hesse

Ein besonderer Tag!

Heute ist Sommeranfang und in Bad Elster strahlt die Sonne! Wir strahlen mit ihr um die Wette, denn wir haben ENDLICH wieder für unsere Gäste geöffnet! Schon in den vergangenen Tagen war es herrlich, die Vorfreude in den Gesichtern der Kolleginnen und Kollegen zu sehen! Mit Hingabe wurde alles auf Hochglanz poliert und für die Ankunft der Urlauber vorbereitet. Viele von uns, die bei der Eröffnung 2016 schon mit dabei waren, haben ein ähnliches Gefühl – ein bisschen aufgeregt, ob alles glatt geht und froh, dass das Warten ein Ende hat und der langersehnte Tag, den man sich schon oft ausgemalt hat, endlich da ist! Wir sagen HERZLICH WILLKOMMEN – allen Gästen und dem Sommer und Sonnenschein!

Riesen-Rosengarten

Wer schon einmal im Hotel König Albert zu Gast war, kennt das Bild, das jedes Zimmer schmückt: Drei Damen spazieren im Sonnenschein durch den Rosengarten. Das Motiv stammt von einer historischen Postkarte und zeigt Kurgäste in früheren Zeiten. Damals war Bad Elster ein Hot Spot der feinen Gesellschaft, die zur Sommerfrische und für Kuranwendungen ins Vogtland kamen. Die Innenarchitekten, die unser Hotel einrichteten, ließen die Postkarte als Printdruck gestalten und in jedes Gästezimmer hängen. Noch einen Schritt weiter ging die junge Künstlerin Laura Baschin im vergangenen Jahr: sie fertigte für das Foyer des Hotel König Albert ein Riesen-Gemälde der Vorlage – sage und schreibe 6 Meter lang und 1,60 Meter breit! Dieses überdimensionale Kunstwerk begrüßt nun jeden, der das Vier-Sterne-Superior-Haus betritt (derzeit sind das Pandemie-bedingt leider nur ein paar Mitarbeiter, die zur Arbeit ins geschlossene Hotel kommen, aber das wird sich hoffentlich wieder ändern). Ich habe Laura bei ihrer Arbeit über die Schulter geschaut und war bereits von ihrem Handwerkszeug beeindruckt: ein Pinsel, so groß wie ein Besen, Eimer voller Farbe und eine hohe Leiter, auf die sie immer wieder klettert, um zu sehen, wie das Bild aus der Entfernung wirkt, sind ihr Material. Nicht nur künstlerisches Talent, sondern auch detektivischer Forschergeist und Einfühlungsvermögen waren bei der Erstellung des Gemäldes vonnöten. „Bei dieser Dimension sind Details, die man im Kleinen gar nicht so genau erkennt, plötzlich wichtig“, erklärte mir Laura, die Theatermalerei studiert. „Ich muss beispielsweise schauen, um was für Bäume im Hintergrund es sich handelt und versuchen, aus den Silhouetten auf ihre Art zu schließen, um sie richtig darstellen zu können. Bei den Kleidern der drei Damen ist es ähnlich – ich gehe den Fragen nach, was man zu dieser Zeit trug und worauf ich achten muss.“ Ich hoffe, Sie können sich bald selbst einmal bei einem Besuch im Hotel König Albert davon überzeugen, dass Laura das wunderbar gelungen ist!

Copyright: Tim Hard