Lesestoff für unsere Gäste

Wir haben recherchiert, geschrieben, gestaltet und Korrektur gelesen – wieder und wieder – und dann endlich war es soweit: unser erstes Hotel-Magazin kam aus der Druckerei. Obwohl ich schon für einige Ausgaben von Zeitschriften verantwortlich war, ist das immer ein ganz besonderer Moment. Da halte ich erstmal den Atem an und blättere das Heft Seite für Seite durch… prüfe, ob alle Bilder so wirken, wie wir uns das vorgestellt haben, ob auch die letzten Änderungen umgesetzt wurden und kein großer Patzer passierte. Ausschnaufen! 🙂
Die erste Ausgabe unseres Hotel-Magazins kann sich schon sehen lassen. Es ist für unsere Gäste gedacht, denen wir das Hotel König Albert, Bad Elster und das Vogtland auf unterhaltsame Art vorstellen möchten. Da erzählt beispielsweise der Profi-Rennsportler André Wagenknecht, warum er im Training das E-Bike schätzt, und Yoga-Lehrerin Gaby Möser verrät, wie sie beim Yoga den Charakter eines Menschen erkennt. Barmann Lakmal steuert erfrischende Cocktail-Ideen bei und unser Küchenchef Josef erklärt die Zubereitung eines köstlichen Burger-Gerichts. Für alle, die keine Printausgabe (liegt im Hotel auf) haben, gibt es das Ganze auch als E-Paper: Hotel-Magazin. Ich hoffe, die Lektüre macht Ihnen ebenso viel Spaß wie uns die Produktion!

Tomaten-Tatsachen

Ich mag sie sehr gerne – als Suppe, Salat, Soße, nur nicht als Saft (auch nicht im Flieger) – die Tomate. So viele Arten wie es heutzutage von ihr gibt, war es mir neu, dass wir ihre Einführung in Europa Columbus zu verdanken haben. Mein Dank für diese und die folgenden Infos geht wieder an die Hotelküche 😉
In der österreichischen Heimat unseres Küchenchefs sagt man übrigens Paradeiser oder Paradiesapfel zu der Frucht, die eigentlich eine Beere ist. Viele Jahrhunderte bevor sie auf unserem Kontinent heimisch wurde, kultivierten die Azteken die Tomate. Sie ist sehr gesund, da sie viel Vitamin C und Folsäure sowie Lycopin, ein rotes Pigment mit antioxidativer Eigenschaft, enthält. Man sollte sie nicht im Kühlschrank aufbewahren, da sie sonst an Aroma einbüßt und am besten auch nicht neben anderen Früchten lagern.
Ein sehr einfaches, aber schmackhaftes Gericht, das ich mir sehr gerne mache, ist eine Tomaten-Tarte. Dazu rolle ich Blätterteig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech aus, steche mit der Gabel einige Male in den Teig und verteile in Scheiben geschnittenen Mozzarella auf ihm. Das Ganze wird mit Tomatenscheiben bedeckt, mit Salz und Pfeffer gewürzt und mit etwas Olivenöl beträufelt und kommt dann für 25 Minuten in den vorgeheizten Ofen (Umluft 180 °C). Guten Appetit!
 

Drei Punkte, die unsere Gäste glücklich machen

Jeden Montag wird es spannend. Da erhält unser Hoteldirektor eine Auswertung über die Bewertungen, die die Gäste nach ihrer Abreise abgeben – von einem unabhängigen Institut. Diese hat er mir anonymisiert einmal zur Verfügung gestellt. Es hat Spaß gemacht, zu entdecken, wie uns die Gäste sehen.
 
Folgende Punkte haben die Reisenden immer wieder besonders hervorgehoben und gelobt:
 
1) Den direkten Zugang zum Wellness-Bereich der Sächsischen Staatsbäder: Über unseren Bademantelgang spazieren die Gäste – bepackt mit der fertigen Badetasche, die auf den Zimmern wartet – zur Soletherme. Dort können sie schwerelos in drei verschiedenen Becken schweben oder verschiedene Saunen nutzen. Wer Schwimmvergnügen sucht, geht nur einige Meter über den SkyWalk weiter und kann im historischen Albert Bad in modernen Pools abtauchen.

„Wir haben drei wundervolle Tage im Hotel König Albert verbracht, das Solebad, der gesamte
Wellnessbereich lässt keine Wünsche offen.“

„Besonders den kurzen Weg vom Hotel ins Entspannungsbad habe ich sehr genossen.“

„Insgesamt sehr gut. Vor allem die Erreichbarkeit der Badebereiche mit dem Bademantel ist eine geniale Idee.“

 
2) Das Frühstücks-Buffet: Der Duft von frischen Brötchen und Kaffee macht munter und Lust auf ein ausgiebiges Frühstück mit einer großen Auswahl an Köstlichkeiten. Unsere Gäste lieben vor allem den Honig aus der Bienenwabe, das abwechslungsreiche Angebot und freuen sich auch über unsere „Hallo Albert“-Zeitung, die sie jeden Morgen auf den Tag einstimmt.

„Das Frühstück war hervorragend und vielseitig. Ich kann das Hotel nur weiterempfehlen.“

„Modernes und stilvolles Hotel mit tollem Service, freundlichem Personal und einem hervorragenden Frühstücksbuffet (der Honig und die Marmelade waren super!). Der direkte Zugang zu Therme und Parkhaus ist auch sehr gästefreundlich. Wir haben uns jedenfalls rundum wohl gefühlt. :)“

„Das Frühstücksangebot war ausgezeichnet, auch kleinere Häppchen sind sinnvoll.“

„Begeistert waren wir auch vom Frühstücksbuffet.“

 
3) Und das freut uns am meisten: die Freundlichkeit des Personals. Hier lasse ich einfach die Gäste sprechen – vielen Dank:
 

„Der Aufenthalt im König Albert Hotel war sehr gut. Alles hat prima gepasst, die Zimmer waren sehr sauber, geschmackvoll eingerichtet. Das Personal war sehr freundlich und hilfsbereit.“

„Wir haben in Ihrem Haus 4 wundervolle Tage verbringen dürfen. Am besten ist das überall im Haus anzutreffende Service-Personal – hier besonders beim Frühstücksbuffet. Die Dame hat mit Ihrer guten Laune und Ihrer freundlichen Art sofort einen wundervollen Tag eingeläutet. Rundum einfach KLASSE!!!“

„Super Kurztrip. Sehr freundliches Personal, auf alle Fragen hilfreiche und nette Antworten. Alles sehr ordentlich, immer jemand verfügbar und sehr schönes Umfeld. Wir waren super zufrieden und werden bei nächster Gelegenheit wieder dort einchecken!“

„Sehr aufmerksames Personal, Reklamation wurde sofort bearbeitet. Eine vergessene Kosmetiktasche wurde sogar per Post nachgeschickt. Danke liebe Rezeption.“

„Die Vogtländer sind schon ein sympathisches Völkchen.“

„Das gesamte Haus ist einladend und das Personal, dem wir begegneten, war fachkompetent und außergewöhnlich hilfsbereit.“

„Wir haben ein wunderbares Mutter-Tochter-Wochenende im König Albert verbracht. Ein sehr schönes modernes Haus mit allen Annehmlichkeiten, äußerst leckerem Frühstück und vielen liebevollen Details im gesamten Haus. So z. B. eine vorbereitete hübsche Badetasche für den Besuch der Soletherme, eine selbst gestaltete kleine ‚Tageszeitung’ des Hotels mit nützlichen und unterhaltsamen Infos… und es gäbe noch mehr aufzuzählen.“

 
Weitere Bewertungen und Statistiken der Antworten können Sie hier finden.

Eier-Tanz

Die Hotelküche ist für mich ein faszinierender Ort. Da zischt und brutzelt es, dort klappern riesige Töpfe und Pfannen, die Köche rufen sich Kommandos zu und am Übergang zum Restaurant führt alles zum Schlussakkord: köstliche Kunstwerke entstehen und werden liebevoll auf den Tellern angerichtet. Daneben sind Küchenchef Josef und sein Team eine munter vor sich hinsprudelnde Quelle des Wissens. Neulich erklärte mir die Frühstücks-Crew beispielsweise, wie man rohe Eier von gekochten unterscheidet. Bei der großen Menge an Eiern, die tagtäglich im Hotel König Albert verspeist und verarbeitet werden, ein wichtiger Punkt. Man stelle sich nur einen neuen Koch vor, der in der Hektik vergessen hat, wo die rohen Eier und wo die hart gekochten aufbewahrt werden… Hier ist der Tanz-Trick der ultimative Test: Man stellt ein Ei mit seiner Unterseite auf die Tischplatte und bringt es in Schwung. Dreht es sich lustig um die eigene Achse wie ein Kreisel, ist es mit Sicherheit gekocht, fällt es gleich wieder auf die Seite und eiert unrhythmisch hin und her, muss es erst noch ins heiße Wasser. Ich habe es ausprobiert – es funktioniert: Eier-Tanz gekocht: Film_Ei_gekocht Eier-Tanz roh in Zeitlupe: Film_Ei_roh

Bad Elsters Rosengarten – damals und heute

Drei schicke Damen in langen Kleidern, verzierte Hüte auf den Hochsteckfrisuren, die Sonnenschirme elegant haltend, wandeln gemächlichen Schrittes den Kiesweg entlang – über ihnen dunkles Grün, links und rechts leuchtende Farbtupfer. Schaut man sich das Wandpaneel, das jedes Zimmer des Hotel König Albert schmückt an, taucht man unwillkürlich in eine längst vergangene Epoche ein. Als Bad Elster der Hot Spot der High Society war und die noble Gesellschaft hier zur Kur weilte. Nach der Trinkkur oder dem Moorbad spazierten die Damen durch den Rosengarten, genossen die Luft, die Blütenpracht und Ruhe… „Der Printdruck greift eine nostalgische Postkarte auf“, erzählte mir Dipl.-Ing. Katrin Huber, die als Innenarchitektin für die Gestaltung der Zimmer zuständig war. Damit knüpften die Designer des Hotel-Neubaus an die Historie Bad Elsters an, das eine lange Tradition als Sächsisches Staatsbad hat.
Dank eines EU-Projektes können heutige Gäste des Hotel König Albert wieder in den Genuss des Rosengartens kommen. Die Anlage wurde vor fünf Jahren wie anno 1883 rekonstruiert. So gibt es ein großes Rundbeet mit einer Dattelpalme und rund 200 Rosenstöcken. Und wie auf dem Wandgemälde bilden Rosen und Pflanzen Ornamente entlang des Weges.

Balance-Akt mit rohen Eiern

Es gibt viele Kollegen, die ich für ihre Fähigkeiten bewundere. Die Köche, die im Handumdrehen ein köstliches Gericht zaubern, die Mitarbeiter vom Housekeeping, die ein Zimmer ruckzuck blitzblank bekommen und vor allem auch die Leute, die im Service arbeiten. Während ich schon ganz kirre werde, wenn ich zuhause einen Teller Suppe von der Küche zum Esstisch bringe – das Ganze irgendwie verkrampft haltend, den Blick starr auf den schwankenden Inhalt gerichtet und kleine Schritte machend – queren die Kollegen drei Teller balancierend und entspannt lächelnd das komplette Restaurant. Elegant bringen sie die Speisen zu den Gästen, servieren geschickt und haben dabei alles im Blick. Hindernisse wie Stühle, die plötzlich nach hinten geschoben werden, ahnen sie bereits im Voraus und umschiffen sie galant. Aus den Augenwinkeln werden leere Gläser am Nebentisch entdeckt, Gästewünsche im Vorbeigehen registriert und Bestellungen auf dem Rückweg zur Küche abgegeben. Ein Job, der viel Konzentration und Kondition verlangt. Nicht umsonst meinte letztens Michelle, die liebend gerne im Service tätig ist, dass sie sich dadurch Sport in ihrer Freizeit spart. Sie hat mir übrigens auch erzählt, wie sie das richtige Tragen in ihrer Ausbildung lernte: mit rohen Eiern, die auf den Tellern platziert wurden! Ich werde es lieber nicht ausprobieren…

Sauna im Sommer?

Der Sommer ist angekommen in Bad Elster – mit herrlichem Sonnenschein und heißen Temperaturen. Die meisten unserer Gäste schnappen sich gleich nach dem Check-in die Badetasche, die bei ihrer Ankunft schon fertig gepackt im Zimmer steht, und los geht’s ins Albert Bad. 10.500 qm Wellness-Landschaft mit 1.000 qm erfrischender Wasserfläche – wie kann man den Urlaub schöner beginnen, als mit ein paar Runden im kühlen Nass?
Nun gibt es auch zahlreiche Saunen im Albert Bad und der Soletherme, die direkt am Hotel König Albert angeschlossen sind. In letzter Zeit haben mich einige Gäste gefragt, ob man denn einen Saunagang auch im Sommer empfehlen kann. Ich habe diese Frage an Silvia Sommer weitergegeben. Die immer gut gelaunte Dame mit dem passenden Namen ist Abteilungsleiterin Therapie & Gesundheit bei der Sächsischen Staatsbäder GmbH und genau die richtige Ansprechpartnerin dafür. Ihre Antwort lautet: Ja, auf jeden Fall! Denn auch im Sommer ist der Körper durch Zugluft und klimatisierte Räume anfällig für Erkältungen. Und wer regelmäßig in die Sauna geht, stärkt seine körpereigene Abwehr. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass der Körper durch regelmäßiges Saunieren lernt, sich rasch auf extreme Temperaturschwankungen einzustellen. Das hat den positiven Effekt, dass schwüle Sommertage nicht mehr als so anstrengend und ermüdend empfunden werden. Und zum Dritten wird die Durchblutung gefördert. Das plötzliche Zusammenziehen der Hautgefäße beim Abkühlen durch einen kalten Guss oder Eis strafft die Haut und kurbelt auch die Entschlackung an. So werden Wasserablagerungen vermieden.
Apropos Wasser: Natürlich sollte man beim Saunieren gerade im Sommer viel trinken!
Also auf geht’s zu einer gesunden Runde Extra-Schwitzen!

Foto: Sächsische Staatsbäder GmbH/ I.Pastierovic

Nicht ohne mein Smartphone

Mal schnell ein Foto machen, mit Freunden chatten und der Family Bescheid geben, dass man gut gelandet ist – ich kenne kaum jemanden, der sein Smartphone im Urlaub zuhause lässt. Eine aktuelle Studie hat nun bewiesen, dass mehr als 90 Prozent der Deutschen auch in den Ferien ihr „mobiles Endgerät“ bei sich haben und nutzen. Meine Kolleginnen vom Housekeeping können das ebenfalls bestätigen: nichts bleibt so häufig in den Zimmern des Hotel König Albert liegen wie Smartphones, dicht gefolgt von Ladegeräten… Jana fand sogar einmal ein Handy auf der Ablage hinter der Toilette und just in dem Moment, in dem sie zu putzen anfangen wollte, klingelte es. Instinktiv ging sie ran und hatte am anderen Ende der Leitung die überglückliche Besitzerin, die erleichtert war, das gute Stück im Hotel vergessen und nicht unterwegs verloren zu haben.

Leben im Weltall

Der gestrige Tag mit Major Tom im Ohr hat mich auf die Idee gebracht, mal wieder die Deutsche Raumfahrtausstellung zu besuchen. Diese befindet sich im wunderschön klingenden Zungenbrecher Morgenröthe-Rautenkranz, einem Ort rund 35 Kilometer von Bad Elster entfernt. Dort wurde Dr. Sigmund Jähn geboren, der erste Deutsche, der 1978 ins All flog. Er wurde übrigens vor kurzem 80 Jahre alt und gab dem MDR ein interessantes Interview über seine Zeit im All. Darin erzählt er unter anderem, welche Gerüche man in der Raumstation wahrnimmt, wie man darin „duscht“ und dass er als Neuankömmling erstmal zum Toilettendienst eingeteilt wurde. Ganz spannend finde ich auch, dass er ein doppelt eingeschweißtes Stück Brot von seinem Weltall-Ausflug immer noch zuhause hat. Es ist mittlerweile über 40 Jahre alt, aber er meinte, es könnte noch jederzeit gegessen werden!
Bei einem Rundgang durch die Ausstellung entdeckt man zahlreiche private Stücke der Raumfahrer, die vom Leben in der Schwerelosigkeit erzählen. Eine nette Bekanntschaft habe ich ebenfalls gemacht: mit All-Bert, dem Maskottchen der Deutschen Raumfahrtausstellung. Er würde sich auch im Hotel König Albert gut machen, natürlich habe ich ihn eingeladen, uns mal zu besuchen 😉

Völlig losgelöst…

Heute habe ich einen Gast getroffen, der meinte, er sei jetzt Major Tom. Ich muss wohl zunächst etwas verwirrt geschaut haben, denn mein Gegenüber fing zu summen an: „Völlig losgelöst… von der Erde… schwebt das Raumschiff… völlig schwerelos…“ Da war mir klar: Der Herr kam geradewegs vom Schweben in der Soletherme! „Ich hatte das noch nie ausprobiert, es ist ein wahnsinnig tolles Gefühl – befreiend, total entspannend, einfach unglaublich“, begeistert erzählte mir der Geschäftsreisende von seiner Erfahrung im Salzsee von Bad Elster. Dann ging er zu den Kolleginnen an der Rezeption und buchte noch eine Verlängerungsnacht im Hotel König Albert, um „morgen nochmals abzutauchen“, wie er lachend verkündete.
Seine gute Laune war so ansteckend, dass ich seither nur noch mit einem breiten Grinsen im Gesicht umhergehe… und mit dem Ohrwurm von Peter Schilling im Kopf 😉

Foto: Schwereloses Schweben ist nicht nur im Weltall möglich, sondern auch in der Soletherme von Bad Elster (SSB Soletherme Bad Elster Salzsee, Fotograf: Beer)